Urbig übertrifft Neuer: Bayern-Youngster glänzt mit starker Statistik

Vjekoslav Keskic
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Manuel Neuer bleibt trotz seiner 40 Jahre einer der besten Torhüter der Bundesliga. Beim FC Bayern wächst mit Jonas Urbig allerdings längst ein Nachfolger heran – und der 22-Jährige sorgt inzwischen auch statistisch für Aufmerksamkeit.

Die Zukunft im Bayern-Tor beschäftigt die Verantwortlichen an der Säbener Straße weiterhin intensiv. Vieles deutet darauf hin, dass Manuel Neuer seinen Vertrag beim Rekordmeister noch einmal bis 2027 verlängern wird. Gleichzeitig plant der Klub bereits den langfristigen Übergang auf Jonas Urbig.


Der junge Keeper hat in dieser Saison mehrfach bewiesen, dass er bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Eine aktuelle Bundesliga-Statistik liefert nun zusätzliche Argumente dafür, warum die Münchner große Stücke auf den ehemaligen Kölner halten.

Urbig mit starker Clean-Sheet-Quote

In bislang 13 Bundesliga-Einsätzen kommt Urbig bereits auf sechs Spiele ohne Gegentor. Damit liegt der Bayern-Keeper ligaweit auf Rang 7 der Torhüter mit den meisten „Weißen Westen“ – trotz deutlich weniger Einsätzen als die Konkurrenz.

Besonders beeindruckend ist dabei seine Quote. Fast jedes zweite Bundesliga-Spiel mit Urbig im Bayern-Tor endet ohne Gegentreffer.

Zum Vergleich: Dortmund-Keeper Gregor Kobel führt die Statistik mit 14 Clean Sheets in 33 Spielen an. Manuel Neuer blieb in 21 Bundesliga-Partien achtmal ohne Gegentor.

Rein statistisch weist Urbig damit aktuell sogar den besseren Wert pro Einsatz auf als der langjährige Bayern-Kapitän.

Natürlich lässt sich eine solche Statistik nicht isoliert betrachten. Die Anzahl der Clean Sheets hängt immer auch von der Stabilität der gesamten Defensive ab. Zudem absolvierte Urbig bislang deutlich weniger Spiele als die etablierten Stammkeeper der Liga.

Dennoch zeigen die Zahlen klar: Der 22-Jährige funktioniert sofort, wenn er gebraucht wird.

Neuer bleibt die klare Nummer 1

Jonas Urbig, Manuel Neuer
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Trotzdem ist die Rollenverteilung beim FC Bayern weiterhin eindeutig. Manuel Neuer bleibt die klare Nummer 1 und liefert trotz seines Alters konstant starke Leistungen ab.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll Urbig allerdings schon in der kommenden Saison deutlich mehr Spielzeit erhalten – selbst dann, wenn Neuer verlängert.

Die Bayern verfolgen damit offenbar einen klaren Plan: Der Übergang auf den zukünftigen Stammtorhüter soll schrittweise erfolgen, damit Urbig bis zu Neuers Karriereende optimal aufgebaut wird.

In der laufenden Saison stand der Youngster bereits in 18 Pflichtspielen zwischen den Pfosten. Eine Zahl, die intern als wichtiger Entwicklungsschritt bewertet wird.

Klar ist: Jonas Urbig sammelt beim FC Bayern nicht nur Erfahrungen – sondern inzwischen auch starke Argumente für seine Zukunft als Nummer 1.

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