Bayern sucht neuen Offensiv-Star: Diese Angreifer stehen auf der Liste

Vjekoslav Keskic
Foto: IMAGO

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Der FC Bayern arbeitet mit Hochdruck an seiner Offensive für die kommende Saison. Nach dem Abschied von Leihspieler Nicolas Jackson verdichten sich die Hinweise, dass die Münchner im Sommer personell nachlegen wollen – und die Liste der gehandelten Namen wird immer prominenter.

Sportvorstand Max Eberl hatte zuletzt bereits bestätigt, dass die Kaufoption bei Nicolas Jackson nicht gezogen wird. Der Senegalese kehrt damit zum FC Chelsea zurück. Klar ist damit auch: Die Bayern benötigen einen neuen Offensivspieler, der den Konkurrenzkampf belebt und gleichzeitig für Entlastung bei Harry Kane, Michael Olise und Luis Díaz sorgen kann.


Gordon bleibt die Wunschlösung

Besonders intensiv beschäftigen sich die Bayern offenbar weiterhin mit Anthony Gordon von Newcastle United. Der englische Nationalspieler gilt intern als Wunschlösung für die Offensive.

Der 25-Jährige überzeugt mit Tempo, Aggressivität und Vielseitigkeit. Gordon kann auf beiden Flügeln spielen und bringt genau die Dynamik mit, die Vincent Kompany für sein Umschaltspiel schätzt.

Problematisch bleibt allerdings die Ablöse. Newcastle fordert Berichten zufolge rund 90 Millionen Euro – eine Summe, die den Bayern aktuell deutlich zu hoch erscheint. Trotzdem soll es bereits Kontakt zwischen beiden Klubs gegeben haben. Gordon selbst kann sich einen Wechsel nach München offenbar vorstellen.

De Ketelaere wird immer heißer

Charles De Ketelaere
Foto: Getty Images

Deutlich realistischer erscheint derzeit die Spur zu Charles De Ketelaere. Der Belgier von Atalanta Bergamo wird intern offenbar immer konkreter diskutiert.

Zuletzt berichtete Transfer-Insider Sacha Tavolieri, dass De Ketelaere einem Wechsel zum FC Bayern grundsätzlich offen gegenübersteht. Auch der kicker bestätigt, dass De Ketelaere durchaus ein Thema an der Säbener Straße ist. Laut der Sport BILD hingegen ist die Spur nach München nicht so heiß.

Der 25-Jährige wäre vor allem wegen seiner Flexibilität interessant. De Ketelaere kann als Zehner, auf dem Flügel oder sogar im Sturmzentrum spielen. Genau dieses variable Profil suchen die Bayern aktuell.

Hinzu kommt: Im Vergleich zu Gordon wäre der Belgier deutlich günstiger. Sein Marktwert liegt aktuell bei rund 35 Millionen Euro.

Vlahovic bleibt ein Dauerthema

Auch Dusan Vlahovic wird einmal mehr mit dem Rekordmeister in Verbindung gebracht. Anfang der Woche machten Meldungen die Runde, wonach die Bayern sich mit dem Vater des Angreifers getroffen hätten. Der serbische Nationalspieler könnte Juventus Turin im Sommer ablösefrei verlassen.

Laut italienischen Medien stocken die Vertragsgespräche mit Juve weiterhin. Hintergrund sollen vor allem die hohen Gehaltsforderungen des 26-Jährigen sein.

Vlahovic gilt bei den Bayern seit Jahren als Kandidat. Besonders interessant wäre die Personalie aufgrund der fehlenden Ablöse. Allerdings würde der Angreifer wohl ein enormes Gehalt verlangen.

Weitere Namen auf der Bayern-Liste

Mika Godts
Foto: Getty Images

Neben den prominenten Kandidaten beobachten die Münchner offenbar auch mehrere Perspektivspieler.

William Osula von Newcastle United gehört dazu. Der 22-jährige Däne bringt mit seiner Größe von 1,91 Metern und seinem Tempo ein interessantes Profil mit. Allerdings soll auch hier eine hohe Ablöse von rund 46 Millionen Euro im Raum stehen.

Auch Ajax-Talent Mika Godts wird weiterhin beobachtet. Der Belgier überzeugte in dieser Saison mit starken 29 Scorerpunkten in 30 Ligaspielen. Laut BILD gehört der 20-Jährige allerdings eher zum erweiterten Kandidatenkreis.

Komplizierter erscheint dagegen ein möglicher Transfer von Bradley Barcola. PSG würde den französischen Nationalspieler wohl nur für eine Summe im Bereich von rund 90 Millionen Euro ziehen lassen – ähnlich wie Newcastle bei Gordon.

Klar ist: Die Bayern sondieren den Markt intensiv und prüfen unterschiedliche Profile.

Während Gordon als Ideal-Lösung gilt, könnten Spieler wie De Ketelaere oder Vlahovic wirtschaftlich deutlich attraktiver werden. Gleichzeitig achten die Münchner darauf, die Gehaltsstruktur nicht weiter explodieren zu lassen.

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