Bayern-Wunschtransfer geplatzt! Barcola sprengt finanziellen Rahmen

Vjekoslav Keskic
Foto: Getty Images

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Der FC Bayern muss sich offenbar von einem seiner Wunschspieler verabschieden. Ein Transfer von Bradley Barcola gilt nach aktuellen Berichten als finanziell nicht realisierbar.

Sportvorstand Max Eberl hat sich zuletzt zwar erneut nach der Situation des französischen Nationalspielers bei Paris Saint-Germain erkundigt. Zu konkreten Verhandlungen dürfte es jedoch vorerst nicht kommen.


Der Hauptgrund: die enormen Kosten eines möglichen Deals.

PSG fordert 90 Millionen Euro

Wie die tz berichtet, verlangt Paris Saint-Germain rund 90 Millionen Euro für den 23 Jahre alten Offensivspieler. Zusätzlich sollen auch die Gehaltsforderungen des Franzosen deutlich über dem liegen, was die Bayern aktuell bereit sind zu investieren. Damit scheint ein Wechsel an die Säbener Straße momentan kaum realistisch.

Dabei beschäftigen sich die Münchner bereits seit längerer Zeit mit Barcola. Schon im Sommer 2025 galt der Linksaußen als heißer Kandidat beim deutschen Rekordmeister. Damals blockte PSG einen möglichen Transfer jedoch kategorisch ab.

Interessant ist: Ein Abgang aus Paris scheint inzwischen grundsätzlich denkbar zu sein. Laut Berichten soll Barcola mit seiner aktuellen Rolle beim Champions-League-Finalisten nicht vollständig zufrieden sein.

Der französische Nationalspieler kommt unter Trainer Luis Enrique zuletzt häufig nur als Joker zum Einsatz. Deshalb soll auch sein Management bereits den Markt sondieren.

Bradley Barcola
Foto: IMAGO

Bayern mit Díaz bereits prominent besetzt

Sportlich würde Barcola perfekt ins Profil der Münchner passen. Der schnelle und dribbelstarke Flügelspieler bringt genau die Dynamik mit, die der FC Bayern für seine offensive Spielweise sucht.

Allerdings haben die Bayern mit Luis Díaz bereits einen Weltklasse-Spieler für die linke Außenbahn verpflichtet. Dadurch dürfte die Priorität für einen weiteren teuren Transfer auf dieser Position sinken.

Zumal die Konkurrenz um Barcola ohnehin enorm ist.

Neben dem FC Bayern sollen laut Sky auch Manchester City, Manchester United, Chelsea, Real Madrid, der FC Barcelona sowie Atlético Madrid Interesse am Franzosen zeigen. Selbst Klubs aus Saudi-Arabien sollen die Situation aufmerksam verfolgen.

Barcola steht in Paris noch bis 2028 unter Vertrag, weshalb PSG sportlich und finanziell in einer sehr komfortablen Position ist.

Für die Bayern bleibt damit vorerst nur eine Erkenntnis: Der Traumtransfer Barcola scheint auch in diesem Sommer außer Reichweite zu sein.

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