Frankreich hat als einer der großen WM-Favoriten seinen Kader für die Weltmeisterschaft 2026 bekannt gegeben. Mit Michael Olise und Dayot Upamecano stehen auch zwei Profis des FC Bayern im endgültigen Aufgebot von Didier Deschamps.
Der französische Nationaltrainer präsentierte am Donnerstagabend sein 26-köpfiges Aufgebot für das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada. Angeführt wird die Équipe Tricolore erwartungsgemäß von Superstar Kylian Mbappé.
Neben dem Real-Madrid-Star gehören auch Ousmane Dembélé, Désiré Doué und Rayan Cherki zu den prominentesten Offensivnamen im Kader.
Olise krönt starke Bayern-Saison

Besonders für Michael Olise ist die Nominierung die Bestätigung einer herausragenden Saison beim FC Bayern.
Der 24-Jährige gehörte in München zu den absoluten Unterschiedsspielern und wurde erst kürzlich von der französischen Spieler-Gewerkschaft UNFP als bester französischer Spieler im Ausland ausgezeichnet.
Mit seinen starken Leistungen spielte sich Olise endgültig in die internationale Elite – nun soll er Frankreich bei der WM zum Titel führen.
Auch Dayot Upamecano erhielt erwartungsgemäß das Vertrauen von Didier Deschamps. Trotz kleinerer Verletzungsprobleme in dieser Saison bleibt der Innenverteidiger eine feste Größe in der französischen Defensive.
Überraschung um Camavinga
Für Diskussionen sorgt dagegen das Fehlen von Eduardo Camavinga.
Der Mittelfeldspieler von Real Madrid war zuletzt intensiv als möglicher WM-Kandidat gehandelt worden, schaffte es am Ende jedoch nicht in den endgültigen Kader.
Deschamps begründete die Entscheidung mit Camavingas schwieriger Saison: „Er kommt aus einer harten Saison mit vielen Verletzungen und nicht genug Spielzeit.“
Der französische Nationalcoach machte zugleich deutlich, dass die Kaderzusammenstellung nicht ausschließlich nach individueller Qualität erfolgte: „Es geht um Ausgewogenheit und Kombinationen.“
Frankreich zählt zu den Topfavoriten
Mit Blick auf die individuelle Qualität gehört Frankreich erneut zu den absoluten Topfavoriten auf den WM-Titel.
Vor allem offensiv verfügt die Equipe Tricolore über enorme Qualität und Tiefe.
Auffällig: Mit Michael Olise und Dayot Upamecano stehen lediglich zwei aktuelle Bundesliga-Profis im französischen Aufgebot.
PSG stellt mit insgesamt fünf Spielern den größten Block innerhalb des Kaders.
Frankreich startet am 16. Juni gegen Senegal ins Turnier. Anschließend warten Irak und Norwegen in der Gruppenphase.

