Transfer-Doppelschlag im Sommer: Holt Bayern Gordon und De Ketelaere?

Vjekoslav Keskic
Foto: IMAGO

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Der FC Bayern arbeitet mit Hochdruck an seiner Offensive für die kommende Saison. Aktuellen Berichten zufolge könnten dabei sogar zwei prominente Namen gleichzeitig in München landen.

Dass die Münchner personell im Angriff nachlegen möchten, gilt inzwischen als offenes Geheimnis. Vor allem auf der linken Außenbahn sehen Max Eberl und Christoph Freund Handlungsbedarf.


Als absolute Wunschlösung gilt weiterhin Anthony Gordon von Newcastle United.

Englischen Medien zufolge soll der 25-Jährige dem FC Bayern sogar bereits grundsätzlich seine Zusage für einen Wechsel gegeben haben. Nun droht allerdings ein komplizierter Ablösepoker mit Newcastle.

Die Magpies verlangen Berichten zufolge knapp 90 Millionen Euro für den englischen Nationalspieler – aus Sicht der Bayern deutlich zu viel. Intern soll die finanzielle Schmerzgrenze der Münchner eher bei rund 60 Millionen Euro liegen.

Deshalb prüfen die Bayern parallel offenbar weitere Optionen.

De Ketelaere bleibt ein Thema

Charles De Ketelaere
Foto: Getty Images

Zuletzt wurde dabei besonders Charles De Ketelaere intensiv mit dem Rekordmeister in Verbindung gebracht. Der Belgier von Atalanta Bergamo galt zunächst vor allem als günstigere Alternative zu Gordon.

Transfer-Insider Sacha Tavolieri zeichnet jetzt allerdings ein anderes Bild. Demnach sehen die Bayern De Ketelaere intern weniger als klassischen Linksaußen, sondern vielmehr als flexible Offensivlösung und potenziellen Backup für Harry Kane im Sturmzentrum.

Tatsächlich passt dieses Profil durchaus zu De Ketelaeres Rolle in Bergamo. Der 25-Jährige wird bei Atalanta überwiegend zentral eingesetzt – entweder als offensiver Mittelfeldspieler, hängende Spitze oder gelegentlich sogar als Mittelstürmer.

Gerade seine Vielseitigkeit macht ihn für Topklubs interessant.

Interessant dabei: Auch Anthony Gordon spielte zuletzt bei Newcastle häufiger zentral im Angriff, obwohl seine eigentliche Stammposition die linke Außenbahn bleibt.

Doppelschlag wohl schwer finanzierbar

Laut Tavolieri sei es deshalb nicht ausgeschlossen, dass die Bayern theoretisch beide Spieler verpflichten könnten. Realistisch erscheint dieses Szenario aktuell allerdings kaum.

Allein die Ablösesummen würden zusammengerechnet wohl an die 100-Millionen-Euro-Marke heranreichen. Hinzu kämen hohe Gehälter – und genau dort achten die Münchner derzeit besonders genau auf ihre wirtschaftlichen Leitplanken.

Der Aufsichtsrat verfolgt weiterhin das Ziel, die Gehaltskosten langfristig zu senken und größere Investitionen nur sehr gezielt zu tätigen.

Deshalb deutet aktuell vieles darauf hin, dass die Bayern ihre Offensive zwar verstärken werden – ein spektakulärer Doppelschlag mit Gordon und De Ketelaere aber eher schwierig umzusetzen wäre.

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