Sebastian Rode hat in seiner Karriere mit zahlreichen namhaften Trainern zusammengearbeitet. Besonders geprägt wurde der ehemalige Mittelfeldspieler jedoch von einem früheren Bayern-Coach: Pep Guardiola.
Der frühere Profi von Eintracht Frankfurt, Borussia Dortmund und dem FC Bayern blickte im Gespräch mit der BILD auf seine Karriere zurück – und fand dabei vor allem für Guardiola große Worte.
Zwischen 2014 und 2016 spielte Rode unter dem Katalanen beim deutschen Rekordmeister und absolvierte insgesamt 52 Pflichtspiele für die Münchner.
„Unter ihm habe ich mich am meisten entwickelt“
Auf die Frage, welcher Trainer ihn in seiner Laufbahn am meisten geprägt habe, musste Rode offenbar nicht lange überlegen. „Allen voran Pep Guardiola“, erklärte der ehemalige Mittelfeldspieler.
Besonders beeindruckt zeigte sich Rode von Guardiolas Fähigkeit, Fußball verständlich zu vermitteln. „Unter ihm habe ich mich fußballerisch am meisten entwickelt. Aber auch wie er die Gegner sezieren und das einfach erklären kann, ist herausragend“, schwärmte der Ex-Bayern-Profi.
Vor allem die Art der Vermittlung hebt Rode bis heute hervor.
„Er macht es nie zu kompliziert, sondern bricht es für alle verständlich auf Einfaches runter“, erklärte der frühere Bundesliga-Spieler.
Guardiola prägte zahlreiche Bayern-Stars
Rode ist längst nicht der erste Ex-Bayern-Profi, der Guardiola als außergewöhnlichen Trainer bezeichnet. Der Spanier gilt bis heute als einer der prägendsten Coaches der jüngeren Fußballgeschichte.
Während seiner drei Jahre beim FC Bayern entwickelte Guardiola zahlreiche Spieler weiter und veränderte die Spielweise der Münchner nachhaltig.
Auch Rode profitierte offenbar enorm von dieser Zeit. Unter Guardiola verbesserte er nicht nur seine Technik, sondern auch sein taktisches Verständnis und seine Spielintelligenz deutlich.
Zum FC Bayern wechselte Rode im Sommer 2014 ablösefrei von Eintracht Frankfurt. Zwei Jahre später verkauften die Münchner den Mittelfeldspieler für rund zwölf Millionen Euro an Borussia Dortmund weiter. Für Bayern erzielte Rode vier Tore und bereitete sieben weitere Treffer vor.
Neben Guardiola nannte Rode noch weitere Trainer, die ihn nachhaltig beeinflusst haben. „Danach kommen drei, die für mich auf einer Stufe stehen“, erklärte der ehemalige Profi. Besonders lobte er Oliver Glasner, unter dem er später bei Eintracht Frankfurt spielte. „Oli Glasner, der mich zum Kapitän gemacht hat. Ich war von seiner Art, wie er Fußball denkt, angetan“, sagte Rode.
Auch Armin Veh und Adi Hütter erwähnte der Ex-Profi ausdrücklich. Vor allem Hütters Fähigkeiten als Motivator seien außergewöhnlich gewesen.
„Was seine Rhetorik und die Art und Weise, wie er die Mannschaft motivieren kann, angeht, ist er ganz weit vorne“, erklärte Rode.

