Wogen geglättet: Hoeneß und Laimer schließen offenbar Frieden

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Der FC Bayern möchte den Vertrag mit Verteidiger Konrad Laimer gerne verlängern, doch Uli Hoeneß machte zuletzt unmissverständlich klar, dass der Rekordmeister im Poker klare Grenzen setzt. Die Art und Weise der Kommunikation sorgte für Missstimmung. 

Denn: Hoeneß stellte klar, dass man Laimer zwar schätze, er aber auch nicht den Stellenwert eines Harry Kane hat, was man bei den Gehaltsverhandlungen berücksichtigen müsse. Das kam bei der Spielerseite nicht gut an. 


Danach sah es aber so aus, als würden sich beide Seiten wieder relativ schnell aufeinander zubewegen. Laimer selbst, so hieß es, ist dem FC Bayern in den Verhandlungen einen Schritt entgegengekommen. Eine Einigung scheint weiterhin realistisch zu sein.

Hoeneß und Laimer: Versöhnung bei Meisterfeier?

Am Sonntag gab es dann einen weiteren Schritt in die richtige Richtung. Denn bei der Meisterfeier waren sowohl Hoeneß als auch Laimer nicht nur anwesend, sondern auch sehr gut gelaunt. Das sorgte dafür, dass der Ehrenpräsident des Rekordmeisters im Rahmen der Feierlichkeiten auch auf Laimer zuging.

Uli Hoeneß
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Laut einem Bericht der BILD kam es dort zu einer interessanten Szene. Und zwar bewegte sich der Bayern-Patron freundlich gestimmt auf den Österreicher zu. Hoeneß ging zu Konrad Laimer, machte mit seiner Hand eine Mischung aus kleiner Watschn und Wange tätscheln bei dem Österreich-Star. Dazu gab es ein paar warme Sätze, beide plauderten kurz. Laimer grinste danach in Richtung Hoeneß, beide zwinkerten sich zu.

Es scheint also, als seien  die Wogen geglättet. Das kann für den Vertragspoker zwischen beiden Parteien nur von Vorteil sein. Dass der Spieler eine Gehaltserhöhung fordert, das ist nach wie vor der Fall. Wenn diese aber deutlich moderater ausfällt als bei der ursprünglichen Einstiegsforderung, dann sollte es mit einer weiteren Zusammenarbeit am Ende funktionieren.

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