Für Max Eberl ist das DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart weit mehr als nur der nächste große Termin im Saisonendspurt. Der Sportvorstand des FC Bayern blickt dem Endspiel mit besonderer Emotionalität entgegen – und findet gleichzeitig äußerst lobende Worte für den Gegner aus Stuttgart.
Am Samstagabend geht es für den deutschen Rekordmeister im Berliner Olympiastadion um den Gewinn des Doubles. Für Eberl ist es dabei das erste große Endspiel als Bayern-Sportvorstand – und genau das macht die Partie für ihn besonders.
„Mit Bayern wird es für mich noch einmal emotionaler“, erklärte der 52-Jährige im Gespräch mit der Münchner Abendzeitung.
Komplett neu ist die Bühne für den Bayern-Boss allerdings nicht. Schon 2023 erlebte Eberl mit RB Leipzig einen Pokalsieg und kennt daher die besondere Atmosphäre eines solchen Finales. Trotzdem fühlt sich die aktuelle Situation für ihn offenbar deutlich intensiver an.
Das „Kribbeln“ sei vorhanden, gleichzeitig bringe die Aufgabe beim FC Bayern eine nochmals andere Dimension mit sich – sportlich wie emotional.
Viel Respekt vor dem VfB Stuttgart
Besonders auffällig: Eberl unterschätzt den Finalgegner keineswegs. Der Sportvorstand der Münchner zollte dem VfB und vor allem Trainer Sebastian Hoeneß großen Respekt: „Neben Kompany und Schuster ist er der herausragende Trainer der Liga“, sagte Eberl über den Stuttgarter Coach.
Diese Aussage kommt keineswegs zufällig. Stuttgart spielte erneut eine starke Saison, überzeugte sowohl spielerisch als auch mental und reist mit großem Selbstvertrauen nach Berlin.
Trotz der Favoritenrolle ist intern klar, dass die Aufgabe gegen den VfB alles andere als einfach wird. Die Schwaben haben sich unter Hoeneß stabilisiert und gehören mittlerweile zu den konstantesten Teams der Bundesliga.
Eberls Aussagen zeigen deshalb auch, dass Bayern das Finale mit maximalem Respekt angeht.
Gerade bei einem Verein wie dem FC Bayern liegen Emotionen und Druck eng beieinander. Der Pokalsieg mit Leipzig 2023 dient dabei als Erfahrungsschatz, das Finale mit Bayern besitzt für ihn dennoch eine andere Tragweite. Mit seinem Satz „Mit Bayern wird es für mich noch einmal emotionaler“ brachte der Sportvorstand genau dieses Spannungsfeld eindrucksvoll auf den Punkt.

