Bayern bestätigt! Neuer verpasst das Pokalfinale – ist die WM in Gefahr?

Vjekoslav Keskic
Foto: IMAGO

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Der FC Bayern muss im DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart auf Manuel Neuer verzichten. Der 40-Jährige wird das Endspiel in Berlin verletzungsbedingt verpassen.

Wie Sky berichtet, reicht es für den Bayern-Kapitän nach seinen anhaltenden Wadenproblemen nicht rechtzeitig für das Finale im Olympiastadion.


Auch der kicker und die Abendzeitung München vermelden, dass Neuer das Duell gegen den VfB Stuttgart verpassen wird. Damit wird Jonas Urbig am Samstagabend das Tor des deutschen Rekordmeisters hüten.

Der FC Bayern hat die Meldung mittlerweile offiziell bestätigt. Neuer hat die Reise nach Berlin nicht angetreten.

Neuer will „kein Risiko eingehen“

Die Probleme hatten sich bereits am vergangenen Wochenende angedeutet.

Beim 5:1-Erfolg gegen den 1. FC Köln musste Neuer nach rund einer Stunde ausgewechselt werden. Schon direkt nach dem Spiel hatte der Nationalkeeper erklärt, dass er Beschwerden in der Wade gespürt habe.

„Ich habe ein bisschen was gemerkt in der Wade und ich wollte jetzt kein Risiko eingehen – auch wegen nächster Woche“, sagte Neuer damals.

Nun ist klar: Für das Pokalfinale kommt der Bayern-Kapitän nicht mehr rechtzeitig fit.

Neuer fehlt auch bei der Pressekonferenz

Der 40-Jährige wird zudem auch nicht an der heutigen Pressekonferenz teilnehmen.

Für die Bayern-Legende wird Joshua Kimmich gemeinsam mit Trainer Vincent Kompany Rede und Antwort stehen.

Nach Informationen von Sky verläuft der Heilungsprozess bei Neuer grundsätzlich sehr positiv. Allerdings besteht weiterhin ein gewisses Restrisiko.

Genau dieses Risiko möchte der Weltmeister von 2014 nicht eingehen – auch mit Blick auf die bevorstehende Weltmeisterschaft mit der deutschen Nationalmannschaft.

Für Jonas Urbig bedeutet das den bislang größten Einsatz seiner jungen Karriere.

Der 22-Jährige wird im Berliner Olympiastadion erstmals ein Pflichtspiel-Endspiel für den FC Bayern bestreiten. Intern genießt Urbig ohnehin großes Vertrauen und gilt als langfristiger Nachfolger von Manuel Neuer.

Zuletzt wurde der Keeper sogar als zusätzlicher Trainingstorhüter für die Weltmeisterschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann nominiert.

Neue Sorgen vor der WM

Manuel Neuer
Foto: IMAGO

Die erneuten Wadenprobleme sorgen jedoch nicht nur beim FC Bayern für Unruhe.

Auch beim DFB dürfte die Situation aufmerksam verfolgt werden. Erst am Donnerstag hatte Nagelsmann offiziell bestätigt, dass Neuer bei der Weltmeisterschaft als deutsche Nummer eins eingeplant ist.

Nun bleibt abzuwarten, wie schnell der Routinier wieder vollständig belastbar sein wird.

Klar ist jedoch: Im Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart muss der Rekordmeister ohne seinen langjährigen Stammtorhüter auskommen.

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