Beim FC Bayern könnte sich ein ungelöstes Transferproblem im Sommer weiter zuspitzen. Eigentlich galt eine dauerhafte Rückkehr von Sacha Boey zu Galatasaray Istanbul lange als wahrscheinlich. Doch genau daran wachsen nun offenbar neue Zweifel.
Wie Sabah Spor berichtet, beschäftigt sich Galatasaray intensiv mit Zeki Celik von der AS Rom. Der türkische Nationalspieler wäre wegen seines auslaufenden Vertrags deutlich günstiger zu haben als Boey – und könnte für den türkischen Meister gleich mehrere Probleme auf einmal lösen.
Für die Bayern wäre das eine unangenehme Entwicklung. Schließlich besitzt Galatasaray bei Boey eine festgeschriebene Kaufoption in Höhe von 15 Millionen Euro. Genau auf diese Summe wollen die Münchner offenbar weiterhin bestehen.
Bayern will Boey nicht unter Wert verkaufen

BILD-Reporter Julian Agardi zuletzt deutlich, dass der Rekordmeister bei Boey keine Billiglösung akzeptieren möchte. „Die Bayern sind nicht daran interessiert, ihn völlig unter Wert abzugeben“, erklärte der Insider. Galatasaray müsse die vereinbarten 15 Millionen Euro bezahlen, wenn man den Rechtsverteidiger dauerhaft verpflichten wolle.
Boey war im Januar 2024 selbst für viel Geld aus Istanbul nach München gewechselt. Wirklich durchsetzen konnte sich der Franzose beim FC Bayern allerdings nie. Verletzungen, fehlender Rhythmus und die starke Konkurrenz verhinderten einen nachhaltigen Durchbruch.
Nach lediglich 38 Pflichtspieleinsätzen ging es bereits im vergangenen Sommer wieder zurück zu Galatasaray.
Beim FC Bayern plant man nicht mehr mit dem 25-Jährigen. Mit Konrad Laimer und Josip Stanisic verfügen die Münchner bereits über zwei Optionen auf der rechten Abwehrseite. Zudem könnte der FCB im Sommer auf der Rechtsverteidiger-Position personell nochmal nachöegen.

