Topklub an Minjae Kim interessiert – es gibt aber einen Haken

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Beim FC Bayern könnte sich im Sommer auch in der Defensive etwas tun. Einer der Kandidaten für einen möglichen Abschied ist Min-jae Kim. Der Innenverteidiger wird aktuell besonders intensiv mit Juventus Turin in Verbindung gebracht.

Der Südkoreaner gehört beim Rekordmeister nicht zu den Spielern, die unbedingt verkauft werden müssen. Dennoch würden sich die Bayern bei einem passenden Angebot gesprächsbereit zeigen – vor allem dann, wenn Kim selbst einen Wechselwunsch hinterlegen sollte.


In der abgelaufenen Saison nahm der 29-Jährige unter Vincent Kompany vor allem die Rolle als zuverlässiger Backup ein. Immer dann, wenn Dayot Upamecano oder Jonathan Tah geschont wurden, kam Kim zum Einsatz. Trotz seiner Reservistenrolle sammelte der Defensivspieler dadurch weiterhin viele Minuten auf hohem Niveau.

Dennoch könnte ein Wechsel für den Südkoreaner interessant werden – insbesondere dann, wenn sich die Aussicht auf einen festen Stammplatz ergibt.

Juventus und Spalletti beschäftigen sich mit Kim

Wie die Gazzetta dello Sport berichtet, beschäftigt sich Juventus Turin konkret mit einer Verpflichtung des Bayern-Profis. Die Bianconeri planen nach der enttäuschenden Saison offenbar einen größeren Umbruch und suchen in nahezu allen Mannschaftsteilen nach erfahrenen Verstärkungen.

Besonders spannend: Juventus-Trainer Luciano Spalletti gilt laut dem Bericht als großer Befürworter eines Transfers. Beide arbeiteten bereits erfolgreich beim SSC Neapel zusammen und feierten dort 2023 gemeinsam die italienische Meisterschaft.

Spalletti schätzt vor allem Kims Robustheit, seine Zweikampfstärke und seine Erfahrung auf internationalem Topniveau.

Bayern fordert wohl mindestens 30 Millionen Euro

Minjae Kim
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Der FC Bayern würde einen Verkauf laut den aktuellen Berichten ab einer Summe von rund 30 Millionen Euro in Erwägung ziehen. Problematisch könnte allerdings die finanzielle Situation von Juventus werden.

Die Italiener haben die Qualifikation für die Champions League verpasst und müssen deshalb mit deutlich geringeren Einnahmen planen. Ob Juventus die geforderte Ablöse tatsächlich stemmen kann, bleibt daher offen.

Ein Leihgeschäft mit späterer Kaufoption soll für die Bayern jedenfalls keine attraktive Lösung darstellen. Kim steht in München noch bis 2028 unter Vertrag und gehört zu den besser bezahlten Spielern im Kader.

Klar ist dennoch: Sollte Juventus Ernst machen und ein passendes Angebot auf den Tisch legen, könnte die Personalie im Sommer durchaus noch Fahrt aufnehmen.

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