Der FC Bayern arbeitet weiter intensiv am Transfer von Nathaniel Brown. Nun gibt es positive Signale bei der Ablöse und beim möglichen Zeitplan.
Der FC Bayern darf im Werben um Nathaniel Brown offenbar weiter auf einen zeitnahen Durchbruch hoffen. Nachdem zuletzt bereits von konstruktiven Gesprächen zwischen den Münchnern und Eintracht Frankfurt berichtet wurde, gibt es nun eine neue Entwicklung bei der möglichen Ablösesumme.
Wie Sky berichtet, liegt die Preisvorstellung der Frankfurter für Brown bei bis zu 60 Millionen Euro. Damit wäre der 22-Jährige offenbar günstiger zu haben als zuletzt an anderer Stelle berichtet wurde. Dort war von einer möglichen Forderung in Höhe von 65 Millionen Euro die Rede.
Für die Bayern ist das eine durchaus positive Nachricht. Der deutsche Rekordmeister arbeitet seit Wochen intensiv an einer Verpflichtung des Linksverteidigers, der intern als Wunschlösung für die linke Seite gilt. Brown passt mit seiner Dynamik, seiner technischen Qualität und seiner Vielseitigkeit sehr gut in das Anforderungsprofil von Vincent Kompany.
Der Bayern-Trainer soll den Nationalspieler unbedingt nach München holen wollen. Bereits zuvor wurde berichtet, dass Kompany persönlich mit Brown gesprochen und ihm seine Spielidee sowie die geplante Rolle beim FC Bayern erklärt hat. Seitdem gilt der Frankfurter als eines der zentralen Transferziele der Münchner für diesen Sommer.
Medizincheck während der WM möglich
Nach Informationen von Sky verlaufen die Verhandlungen zwischen dem FC Bayern und Eintracht Frankfurt weiterhin positiv. Beide Seiten sollen optimistisch sein, dass eine Einigung erzielt werden kann. Damit bleibt der Transfer klar auf Kurs, auch wenn die finalen Details noch geklärt werden müssen.
Besonders interessant ist dabei der mögliche Zeitplan. Sollte es in den kommenden Tagen tatsächlich zu einer Einigung kommen, ist geplant, dass Brown seine medizinische Untersuchung während der Weltmeisterschaft in den USA absolviert. Der Verteidiger könnte den obligatorischen Medizincheck damit direkt vor Ort durchführen, ohne zunächst nach München reisen zu müssen.

Bereits zuletzt hatte sich angedeutet, dass beide Klubs an einer schnellen Lösung interessiert sind. Für Frankfurt wäre Klarheit auf der Einnahmenseite wichtig, während die Bayern ihre Kaderplanung möglichst früh vorantreiben wollen. Brown könnte dabei eine Schlüsselrolle einnehmen.
Der mögliche Transfer hängt auch mit der personellen Neuordnung auf der linken Abwehrseite zusammen. Die Bayern beschäftigen sich parallel mit möglichen Abgängen und wollen finanziellen Spielraum schaffen, um auf dem Transfermarkt flexibler agieren zu können.
Noch ist der Deal nicht abgeschlossen. Die aktuellen Signale sprechen jedoch weiter für eine Einigung. Dass Frankfurts Preisvorstellung offenbar bei bis zu 60 Millionen Euro liegt, dürfte die Verhandlungen aus Münchner Sicht zusätzlich erleichtern.

