Bayern-Flirt mit Gvardiol: Entscheidung gefallen

Sebastian Mittag
Foto: Getty Images

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Der FC Bayern muss bei Josko Gvardiol umplanen. Bei Manchester City gibt es eine klare Weichenstellung – mit Folgen für die Münchner.

Der zuletzt diskutierte Bayern-Flirt mit Josko Gvardiol dürfte sich damit endgültig erledigt haben. Nach Informationen von Transfer-Experte Fabrizio Romano bleibt der kroatische WM-Fahrer bei Manchester City und verlängert seinen Vertrag.


Demnach wird Gvardiol sein aktuell bis 2028 datiertes Arbeitspapier beim englischen Topklub bis 2031 ausdehnen. Die Verlängerung soll auch mit einer Gehaltserhöhung verbunden sein.

Neben dem FC Bayern hatte sich dem Vernehmen nach vor allem Real Madrid intensiv um den 24-Jährigen bemüht. Für die Münchner war Gvardiol zuletzt zwar ein spannender Name, wirklich konkret wurde die Spur aber offenbar nicht mehr.

Gvardiol für Bayern offenbar zu teuer

Sky-Reporter Florian Plettenberg hatte bereits in der vergangenen Woche berichtet, der FC Bayern sei bei Gvardiol inzwischen „zu 100 Prozent“ aus dem Rennen. Seine Qualitäten sollen an der Säbener Straße zwar geschätzt werden, ein Transfer wurde demnach jedoch als zu teuer bewertet.

Gvardiol kennt die Bundesliga aus seiner Zeit bei RB Leipzig. Zwischen 2021 und 2023 absolvierte er 87 Pflichtspiele für die Sachsen, ehe Manchester City die kolportierte Ablösesumme von rund 90 Millionen Euro zahlte, um den Innenverteidiger in die Premier League zu holen. Eine Rückkehr nach Deutschland zeichnet sich nach der nun erwarteten Vertragsverlängerung nicht ab.

Vorerst kein akuter Bedarf im Abwehrzentrum

Beim FC Bayern ist die Innenverteidigung derzeit ohnehin breit besetzt. Mit Dayot Upamecano, Jonathan Tah, Minjae Kim und Hiroki Ito verfügen die Münchner laut aktueller Ausgangslage sowohl qualitativ als auch quantitativ über mehrere Optionen. Aktiv werden dürfte der deutsche Rekordmeister auf dieser Position wohl nur, falls einer der vorhandenen Spieler den Klub verlässt.

Josko Gvardiol
Foto: IMAGO

Insbesondere Kim wird dabei als möglicher Abgangskandidat gehandelt. Parallel sollen die Bayern zeitnah zwei kostspielige Transfers abschließen: Linksverteidiger Nathaniel Brown soll von Eintracht Frankfurt an die Isar wechseln, Flügelspieler Ismael Saibari von der PSV Eindhoven. Die Personalie Gvardiol ist damit vorerst vom Tisch.

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