Medizinicheck steht bevor! So viel zahlt Bayern für Saibari

Sebastian Mittag
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Der Transfer von Ismael Saibari zum FC Bayern steht unmittelbar vor dem Abschluss. Nun sind neue Details zur Ablöse und zum geplanten Medizincheck bekannt geworden.

Der FC Bayern hat im Werben um Ismael Saibari offenbar die nächste wichtige Hürde genommen. Nachdem bereits am Donnerstagabend bekannt geworden war, dass sich die Münchner und die PSV Eindhoven grundsätzlich auf einen Transfer des marokkanischen Nationalspielers verständigt haben, gibt es nun neue Informationen zu den finanziellen Rahmenbedingungen.


Wie die BILD berichtet, beläuft sich die vereinbarte Ablösesumme auf rund 55 Millionen Euro inklusive möglicher Bonuszahlungen. Damit haben sich die Bayern und der niederländische Meister offenbar auf einen Mittelweg verständigt.

Zuletzt war berichtet worden, dass Eindhoven ursprünglich ein Gesamtpaket von bis zu 60 Millionen Euro gefordert hatte. Die Münchner wiederum wollten die Ablöse möglichst unter der Marke von 50 Millionen Euro halten. Mit der nun vereinbarten Summe scheinen beide Seiten einen Kompromiss gefunden zu haben.

Die Einigung kommt für den FC Bayern zu einem wichtigen Zeitpunkt. Saibari hatte zuletzt bei der Weltmeisterschaft mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht und beim überraschenden 1:1 Marokkos gegen Brasilien mit einem Traumtor geglänzt. Weitere überzeugende Auftritte hätten die Verhandlungen womöglich zusätzlich erschweren können.

Saibari-Medizincheck soll in den USA stattfinden

Nach Informationen der BILD fehlen inzwischen nur noch zwei formale Schritte bis zum Abschluss des Transfers: die Vertragsunterzeichnung und die medizinische Untersuchung.

Besonders interessant ist dabei der geplante Ablauf des Medizinchecks. Da sich Saibari aktuell mit der marokkanischen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in den USA befindet, soll die Untersuchung direkt vor Ort durchgeführt werden.

Dem Bericht zufolge werden sich der Spieler und das medizinische Team des FC Bayern dafür in den USA treffen. Voraussetzung ist allerdings noch die Zustimmung der beteiligten Vereine sowie des marokkanischen Fußballverbands.

Praktisch aus Sicht der Bayern: Mannschaftsarzt Dr. Jochen Hahne befindet sich derzeit ebenfalls in den USA und betreut dort die deutsche Nationalmannschaft. Damit könnte die Untersuchung ohne größeren organisatorischen Aufwand durchgeführt werden.

Ismael Saibari
Foto: Getty Images

Ein wenig Geduld ist dennoch gefragt. Laut dem Bericht könnte der Medizincheck erst nach Marokkos zweitem Gruppenspiel stattfinden. Die Verantwortlichen möchten offenbar vermeiden, dass die Vorbereitungen auf die Partie am Samstag durch Transferformalitäten gestört werden.

Vieles deutet aktuell darauf hin, dass Saibari schon bald als Bayern-Neuzugang präsentiert wird. Die Einigung mit Eindhoven steht, die Vertragsdetails sollen geklärt sein und auch der Medizincheck ist bereits in Planung. Der Transfer befindet sich damit auf den letzten Metern.

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