Der Wechsel von Ismael Saibari zum FC Bayern steht unmittelbar vor dem Abschluss. Nun gibt es jedoch neue Informationen zum Ablauf.
Eigentlich schien der Ablauf bereits klar zu sein. Nach der Einigung zwischen dem FC Bayern und der PSV Eindhoven sollte Ismael Saibari seine medizinische Untersuchung während der laufenden Weltmeisterschaft in den USA absolvieren. Genau dieser Plan könnte sich nun allerdings noch einmal ändern.
Wie Sky-Reporter Florian Plettenberg berichtet, wird aktuell intern besprochen, wann und wie der Medizincheck durchgeführt werden soll. „Im Hintergrund wird jetzt organisiert und besprochen, wie der Medizincheck absolviert wird – entweder noch während der WM oder erst danach“, sagte Plettenberg.
Diese Aussage überrascht durchaus. In den vergangenen Tagen war übereinstimmend berichtet worden, dass die Münchner die Untersuchung möglichst zeitnah in den USA durchführen wollen. Schließlich hält sich Saibari aktuell mit der marokkanischen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft auf.
Auch Bayerns Mannschaftsarzt Dr. Jochen Hahne befindet sich derzeit in den USA, da er die deutsche Nationalmannschaft während des Turniers betreut. Entsprechend schien die Durchführung vor Ort die naheliegendste Lösung zu sein.
Noch zwei Schritte bis zum Vollzug bei Saibari
Am grundsätzlichen Stand des Transfers ändert sich durch die neue Entwicklung allerdings nichts. Nach den jüngsten Berichten haben sich der FC Bayern und die PSV Eindhoven bereits auf einen Wechsel verständigt.
Laut De Telegraaf zahlen die Münchner eine feste Ablöse von 50 Millionen Euro. Hinzu kommen weitere fünf Millionen Euro an vergleichsweise leicht erreichbaren Bonuszahlungen. Zudem soll sich Eindhoven eine Weiterverkaufsbeteiligung gesichert haben.
Auch mit der Spielerseite herrscht längst Einigkeit. Saibari soll beim FC Bayern einen Vertrag bis zum Sommer 2031 unterschreiben und damit langfristig an den deutschen Meister gebunden werden.
Offen sind aktuell lediglich die letzten Formalitäten. Dazu gehören die Vertragsunterzeichnung sowie die medizinische Untersuchung.

Genau bei diesem Punkt scheint nun noch einmal Flexibilität gefragt zu sein. Sollte Marokko bei der Weltmeisterschaft weit kommen oder sollten organisatorische Fragen eine Rolle spielen, könnte der Medizincheck offenbar auch erst nach dem Turnier stattfinden.
Für die Bayern wäre dies zwar eine kleine Planänderung, nicht jedoch ein Grund zur Sorge. Die Einigung zwischen allen Parteien steht bereits und die Verantwortlichen arbeiten nun daran, die letzten Schritte möglichst reibungslos abzuwickeln.
Vieles deutet daher weiterhin darauf hin, dass Saibari schon in naher Zukunft offiziell als Bayern-Spieler vorgestellt wird. Die Frage scheint aktuell nur noch zu sein, wann genau der Medizincheck über die Bühne geht.

