Mit Ismael Saibari und Nathaniel Brown stehen zwei Millionen-Transfers kurz vor dem Abschluss. Danach wollen die Bayern auf dem Transfermarkt offenbar erst einmal auf die Bremse treten.
Der FC Bayern befindet sich aktuell mitten in einer der intensivsten Phasen seiner Kaderplanung. Mit Ismael Saibari und Nathaniel Brown stehen gleich zwei Wunschtransfers unmittelbar vor dem Abschluss.
Für beide Spieler haben die Münchner bereits weitreichende Einigungen erzielt. Saibari soll für ein Gesamtpaket von rund 55 Millionen Euro von der PSV Eindhoven kommen, Brown wird nach aktuellem Stand ebenfalls rund 55 Millionen Euro kosten und von Eintracht Frankfurt verpflichtet werden.
Damit würde der Rekordmeister innerhalb kurzer Zeit mehr als 100 Millionen Euro in zwei neue Spieler investieren. Weitere große Transfers scheinen danach jedoch vorerst nicht geplant zu sein.
Wie die Sport BILD berichtet, wollen die Bayern nach den Verpflichtungen von Saibari und Brown zunächst keine weiteren Neuzugänge mehr tätigen. Demnach soll nach den beiden Deals erst einmal Schluss sein – zumindest solange keine zusätzlichen Einnahmen generiert werden.
Die Verantwortlichen um Max Eberl setzen demnach darauf, zunächst die Abgangsseite voranzutreiben. Erst wenn weitere Spieler verkauft werden und dadurch zusätzliches Budget frei wird, könnten neue Transfers wieder zum Thema werden.
Abgänge könnten neue Möglichkeiten schaffen
Die aktuelle Strategie passt zu den Aussagen der Bayern-Verantwortlichen aus den vergangenen Monaten. Immer wieder wurde betont, dass größere Investitionen künftig stärker an Verkäufe gekoppelt werden sollen.
Mehrere Spieler gelten weiterhin als potenzielle Verkaufskandidaten. Zuletzt wurden unter anderem Joao Palhinha, Bryan Zaragoza, Sacha Boey, Hiroki Ito und Alphonso Davies immer wieder mit einem Abschied in Verbindung gebracht.
Sollte Eberl auf der Abgangsseite erfolgreich sein, könnte sich die Situation schnell verändern. Neue Einnahmen würden den Münchnern zusätzliche Handlungsspielräume verschaffen und weitere Verstärkungen ermöglichen.
Wichtig ist dabei allerdings: Der geplante Transfer von Bara Sapoko Ndiaye wird von dieser Strategie nicht beeinflusst.

Die feste Verpflichtung des 18-jährigen Senegalesen gilt bereits seit längerem als beschlossene Sache und wird unabhängig von den Personalien Saibari und Brown vorangetrieben. Der Youngster spielte sich in den vergangenen Monaten intern in den Vordergrund und soll langfristig an den Verein gebunden werden.
Für den Moment konzentriert sich der Fokus der Bayern jedoch auf die letzten Schritte bei Brown und Saibari. Sobald diese beiden Personalien abgeschlossen sind, könnte es auf dem Transfermarkt zunächst deutlich ruhiger werden.
Zumindest solange, bis auf der Verkaufsseite Bewegung entsteht und neue finanzielle Möglichkeiten geschaffen werden.

