Wertvolle Option: Machen die Bayern einen unerwarteten Millionen-Deal?

Sebastian Mittag
Foto: IMAGO

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Der FC Bayern kann auf dem Transfermarkt einige zusätzliche Millionen gut gebrauchen. Jetzt könnte sich ein unerwarteter Deal ergeben.

Nestory Irankunda sorgt bei der Weltmeisterschaft weiter für Schlagzeilen. Der ehemalige Bayern-Profi hat sich mit seinem starken Turnierstart offenbar auf die Wunschliste eines Champions-League-Teilnehmers gespielt.


Mit seinem Treffer beim überraschenden 2:0-Erfolg Australiens gegen die Türkei gehörte Irankunda zu den großen Gewinnern des ersten WM-Spieltags. Der 20-Jährige erzielte den Führungstreffer für die Socceroos und rückte damit auf der größten Fußballbühne der Welt in den Fokus zahlreicher Scouts.

Wie mehrere spanische Medien berichten, beschäftigt sich der FC Villarreal intensiv mit einer Verpflichtung des Offensivspielers. Demnach soll der spanische Erstligist bereits ein Angebot im Bereich von rund zehn Millionen Euro vorbereiten.

Vor allem Irankundas Tempo, seine Dynamik und seine Vielseitigkeit in der Offensive sollen die Verantwortlichen des Champions-League-Teilnehmers überzeugen. Der Australier kann auf beiden Flügeln eingesetzt werden und gilt als Spieler, der mit seiner Explosivität jederzeit für Gefahr sorgen kann.

Auch für Bayern bleibt die Entwicklung spannend

Irankunda wechselte im Sommer 2024 von Adelaide United zum FC Bayern und galt damals als eines der vielversprechendsten Offensivtalente Australiens. Der Durchbruch in München blieb allerdings aus.

Nach Einsätzen für die zweite Mannschaft und einer Leihe entschied sich der Youngster schließlich für einen festen Wechsel zum englischen Klub Watford FC. Dort gelang ihm der nächste Entwicklungsschritt. In seiner ersten Saison steuerte er vier Treffer und fünf Vorlagen bei und empfahl sich damit für höhere Aufgaben.

Die Weltmeisterschaft könnte seiner Karriere nun zusätzlichen Schwung verleihen. Durch seinen starken Turnierstart ist das Interesse anderer Vereine deutlich gewachsen.

Nestory Irankunda
Foto: Getty Images

Auch an der Säbener Straße dürfte man die Entwicklung aufmerksam verfolgen. Nach Informationen aus England sicherten sich die Bayern beim Verkauf des Australiers bestimmte Rechte für die Zukunft. Unter anderem soll eine Rückkaufoption vereinbart worden sein.

Sollte Irankunda seine starken Leistungen bei der WM bestätigen und weitere Topklubs auf sich aufmerksam machen, könnte diese Klausel für die Münchner noch interessant werden. Sie soll sich auf rund 4,5 bis 5 Millionen Euro belaufen. Die Bayern könnten Irankunda also für diese Summe zurückkaufen, um ihn dann für deutlich mehr Geld direkt an Villarreal oder einen anderen Interessenten weiterzuveräußern – und so einen Gewinn in Millionenhöhe einstreichen.

Aktuell gibt es zwar keine Hinweise auf konkrete Verhandlungen zwischen Villarreal und Watford. Irankunda hat jedenfalls die Chance bei der Weltmeisterschaft genutzt und sich ins internationale Schaufenster gespielt. Ein Wechsel auf die Champions-League-Bühne scheint inzwischen deutlich realistischer als noch vor wenigen Monaten. Und die Bayern können sich vielleicht über einen unerwarteten Geldregen freuen.

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