Die deutsche Nationalmannschaft hat ihr erstes Spiel bei der WM 2026 gegen Curacao mit 7:1 gewonnen. Mit dabei waren auch einige Spieler des FC Bayern. Einer von ihnen hat laut Philipp Lahm noch Luft nach oben.
Generell war es eine Partie, in der die deutsche Mannschaft überzeugen konnte. Joshua Kimmich setzte viele Akzente im Spiel nach vorne, Jamal Musiala erzielte ein herrliches Tor. Und auch Aleksandar Pavlovic absolvierte sein erstes Spiel hei einer Weltmeisterschaft.
Ihm merkte man hier und da noch ein wenig die Nervosität an. Das sah auch Lahm, der Weltmeister aus dem Jahr 2014, so.
Lahm sieht bei Pavlovic Steigerungsbedarf
Grundsätzlich wollte der ehemalige Weltklasse-Verteidiger nicht ganz in die Lobeshymnen einstimmen, die auch das Mittelfeldzentrum mit Pavlovic und 1:0-Torschütze Felix Nmecha erhielt.

Beim 7:1 gegen den Underdog aus der Karibik habe sich das Duo “einige Leichtsinnsfehler geleistet”, mahnte Lahm in seiner Kolumne beim kicker. Und: “Stärkere Gegner bestrafen das.”
Droht diese Gefahr etwa schon gegen die Elfenbeinküste am Samstag? “Die Frage für diesen Samstag gegen die Elfenbeinküste wird sein: In welchen Räumen bewegen sie sich bei Ballbesitz? Denn es wird Situationen geben, in denen man bereits gut positioniert sein muss, um Gegenangriffe entschärfen zu können”, so Lahm.
Die gesamte Mannschaft ist dann gefordert, defensiv kompakter zu agieren und den Mitspielern zu helfen. “Wichtig ist: Wer kommt dem Außenverteidiger zu Hilfe? Der Sechser? Der Innenverteidiger? Was ist, wenn er im Angriff ist, wer sichert ab? Solche Dribbler muss man als Mannschaft verteidigen, da müssen viele hinter den Ball kommen. Sich auf Eins-gegen-eins-Duelle zu verlassen, ist gefährlich”, erklärte Lahm.
Angepfiffen wird die Partie gegen die Ivorer um 22 Uhr.

