Die deutsche Nationalmannschaft bestreitet am heutigen Samstag ihr zweites Spiel bei der WM 2026. Gegner ist die Elfenbeinküste und mit dabei sind auch wieder einige Bayern-Stars. Für einen von ihnen ist es ein besonderes Spiel.
Dabei handelt es sich um Jonathan Tah. Der Verteidiger, der 2025 aus Leverkusen nach München wechselte und eine gute Saison spielte, erklärte auf der DFB-Pressekonferenz auch, warum das so ist.
Der in Hamburg geborene Tah hat nämlich Wurzeln in der Elfenbeinküste. Sein Vater stammt von dort. „Es wird ein besonderes Spiel für mich gegen die Elfenbeinküste. Ich freue mich wirklich darauf”, so Tah.
Tah warnt vor den Ivorern
Der Bayern-Spieler ist also besonders motiviert vor diesem zweiten Duell der deutschen Auswahl nach dem 7:1 gegen Curacao. Aber nicht nur persönlich, auch rein sportlich erwartet der Defensivstar eine sehr anspruchsvolle Partie.
Insbesondere auch wegen Yan Diomande, dem jungen Offensivspieler von RB Leipzig. “Diomande ist ein überragender Spieler mit extrem viel Talent und Potenzial”, sagte Tah. “Er ist noch jung, hat eine top Saison gespielt, er ist ein sehr unangenehmer Gegner.”

Auf Tah wird also deutlich mehr Arbeit zukommen als beim Curacao-Spiel. Er muss also seine Führungsrolle in der Defensive auch entsprechend auf den Platz bringen. Lob erhielt der Bayern-Spieler dabei zuletzt von Antonio Rüdiger, der ihn als neuen Chef in der Abwehr bezeichnete.
“Es ist grundsätzlich schön, lobende Worte zu bekommen”, sagte Tah nun. Und: “Aber wenn sie von Toni kommen, noch mal besonders. Wenn man sich anschaut, was er schon alles erreicht hat in seiner Karriere, unter anderem hat er zweimal die Champions League gewonnen, ehrt mich das noch mehr. Und auch wenn ich nicht gespielt habe, hat er mich immer gepusht und mir gesagt: Glaub an dich, deine Zeit wird kommen.”

