Poker gestartet: Klub nimmt Kontakt zu Bayern wegen Nübel auf

Sebastian Mittag
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Alexander Nübel hat beim FC Bayern keine Zukunft mehr – und sucht weiter einen neuen Verein. Nun wird ein Interessent konkret und geht auf die Münchner zu. Die Gespräche über eine Ablöse haben offenbar bereits begonnen.

Konkret geht es um Besiktas Istanbul. Wie der türkische Journalist Yagiz Sabuncuoglu berichtet, hat der Tabellenvierte der vergangenen Süper-Lig-Saison offiziell Kontakt mit den Verantwortlichen an der Säbener Straße aufgenommen. Demnach laufen zwischen beiden Klubs bereits Verhandlungen über eine mögliche Ablösesumme. Am Bosporus soll Nübel die neue Nummer eins werden.


Dass der 29-Jährige sich überhaupt verändern muss, hat einen klaren Grund: Beim FC Bayern hat der Torhüter keine Perspektive mehr. Auch eine Rückkehr zu Leihklub VfB Stuttgart fällt offenbar aus. Die Schwaben können und wollen sich eine Festverpflichtung nicht leisten und planen stattdessen mit Eigengewächs Dennis Seimen. Damit deutet vieles auf einen Schritt ins europäische Ausland hin – gleich mehrere Klubs zeigen Interesse am WM-Fahrer.

Bayern fordert mehr als zehn Millionen Euro

Beim Preis macht der deutsche Rekordmeister offenbar keine Zugeständnisse. Dem Vernehmen nach verlangen die Münchner mehr als zehn Millionen Euro für ihren Keeper. Ob Besiktas diese Vorstellung erfüllt, ist nun zentraler Bestandteil der gestarteten Verhandlungen.

Doch der Deal ist alles andere als sicher. Unklar bleibt, ob Nübel einen Wechsel in die Türkei überhaupt ernsthaft in Erwägung zieht. Aktuell tendiere er nicht dazu und lote weiterhin andere Optionen aus.

Alexander Nübel
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Eine zusätzliche Hürde ist das Gehalt. An der Säbener Straße kassiert der gebürtige Paderborner bis zu elf Millionen Euro pro Saison. Diese Summe dürfte einen Transfer an den Bosporus deutlich erschweren.

Damit ist die Ausgangslage klar: Bayern plant ohne Nübel, mit Besiktas ist ein konkreter Interessent auf die Münchner zugegangen, und die Verhandlungen über die Ablöse laufen. Offen sind jedoch sowohl die Höhe der Summe als auch die Frage, ob der Torhüter diesen Schritt am Ende wirklich gehen will.

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