Mit einigen Bayern-Stars im Aufgebot spielt die deutsche Nationalmannschaft gerade bei der WM 2026. Am ersten Spieltag gab es ein 7:1 gegen Curacao, gegen die Elfenbeinküste wurde es deutlich enger. Kapitän Joshua Kimmich hatte trotzdem viel Lob übrig.
Denn manchmal sind es genau die Spiele, die man gewinnen muss. Spiele, in denen es zäh wird, in denen nicht alles nach Plan läuft. Ein solches Spiel war es am Samstagabend in Toronto auf jeden Fall.
Nach den Blamagen 2018 und 2022 erreichte die DFB-Elf nun also schon frühzeitig die K.O.-Phase, steht sogar schon als Gruppensieger fest. Vielleicht ist es gerade deswegen gut, dass gegen die Ivorer nicht alles rund lief.
Kimmich mit Lob für die DFB-Joker
Kimmich, der auf seiner rechten Seite häufig das ein oder andere Problem mit Yan Diomande hatte und über dessen Seite auch das 0:1 fiel, war nach der Partie sichtlich angetan von den Jokern. Deniz Undav und Nadiem Amiri waren es nämlich, die in Co-Produktion das 1:1 herbeiführten. Und Undavs zweiter Treffer besiegelte den Sieg am Ende kurz vor Schluss.
„Wir wussten vor dem Turnier, dass unsere Bank wichtig sein wird. Das waren sie heute, alle Einwechslungen waren überragend. Sei es jetzt Deniz, der immer etwas bewegen kann oder Nadiem, der extrem viel bewegt hat”, erklärte Kimmich gegenüber Magenta TV.

Besonders Doppelpacker Undav hatte es Kimmich nach dem Spiel angetan: „Man spürt in jedem Moment, wenn er den Ball bekommt, dass er schon das Gefühl hat, dass er mit jeder Aktion das Spiel entscheiden kann. Und das ist sehr, sehr wichtig.”
Und die Bilanz von Undav mit neun Toren in elf Länderspielen kann sich ohnehin sehr gut sehen lassen. Damit es für Undav, Kimmich und die anderen Bayern-Stars weit geht, muss aber noch eine Steigerung her. Mit einer solchen und der nötigen Qualität von der Bank kann für die deutsche Mannschaft aber doch eine Überraschung möglich sein.

