Der FC Bayern beobachtet den Transfermarkt aufmerksam und hat viele Spieler im Visier, die in diesem Sommer noch einmal zum Thema werden können. Einer von ihnen wird nun auch vom BVB genauer unter die Lupe genommen.
Die Rede ist von Abwehrspieler Tomas Araujo, der aktuell bei Benfica in Portugal spielt. Laut Sport1-Informationen soll Araujo durchaus eine Rolle in den Planungen des BVB spielen.
Beim ersten Spiel der portugiesischen Mannschaft gegen die DR Kongo (1:1) befanden sich Scouts des BVB im Stadion in Houston, heißt es. Der Abwehrspieler absolvierte dabei die vollen 90 Minuten.
Bayern nicht alleine mit Interesse an Portugal-Star
Zuletzt wurde Real Madrid und dem FC Bayern Interesse am Spieler nachgesagt. Eine Ausstiegsklausel in Höhe von 80 Millionen Euro mag einen Transfer generell erschweren, aber keiner der Interessenten wäre bereit, diese Summe zu bezahlen. Im Fall der Fälle müsste Benfica also ohnehin einen Kompromiss eingehen.

Araujo, der 2016 in die Jugend des portugiesischen Rekordmeisters wechselte, steht nach einer Verlängerung im Dezember 2024 bei Benfica noch bis 2029 unter Vertrag. Er hat eine sehr gute Saison für Benfica hinter sich, weswegen er auch mit Selbstvertrauen in das WM-Turnier ging.
Für den BVB wird es schwierig, ihn zu verpflichten, denn die finanzielle Lage des BVB ist nicht so rosig wie bei der Konkurrenz aus München oder Madrid.
Beim FC Bayern ist die Lage in der Abwehr so, dass abgesehen von Linksverteidiger Nathaniel Brown erst dann ein neuer Spieler verpflichtet wird, wenn es Einnahmen durch Verkäufe gegeben hat. Im Defensivverbund sind hier allen voran Hiroki Ito und Min-jae Kim Kandidaten.
Beide befinden sich im Schaufenster, aber es gibt für keinen dieser beiden Spieler derzeit ein konkretes Angebot. Deswegen hat die Araujo-Personalie für die Bayern-Verantwortlichen momentan auch keine Priorität.

