Ein Verkaufskandidat will den FC Bayern offenbar so schnell wie möglich verlassen. Der Mittelfeldspieler soll seinen Berater zum Handeln gedrängt haben.
Der Transferpoker um Joao Palhinha biegt offenbar auf die Zielgerade ein. Die portugiesische Sportzeitung A Bola berichtet, dass der Portugiese seinem Berater eine klare Marschroute mit auf den Weg gegeben hat: Eine Entscheidung soll noch in dieser Woche fallen, der Deal schnellstmöglich auf den Weg gebracht werden.
Das deckt sich mit den Plänen von Sporting Lissabon. Auch der portugiesische Spitzenklub will die Personalie laut A Bola kurzfristig klären. Sporting gilt als Palhinhas Wunschstation – doch zwischen dem Klub und dem deutschen Rekordmeister liegen die Vorstellungen noch weit auseinander.
Streitpunkt Ablöse: Bayern fordert 25 Millionen
Der Knackpunkt ist das Geld. Rund 25 Millionen Euro soll der FC Bayern für Palhinha verlangen – eine Summe, die Sporting nicht aufbringen will. Stattdessen plant Lissabon dem Bericht zufolge, mit einem anderen Modell auf die Münchner zuzugehen: eine einjährige Leihe inklusive Kaufpflicht.

Weil beide Klubs an ihren Positionen festhalten, kam der Poker um den bald 31-Jährigen zuletzt kaum voran. In Lissabon will man laut A Bola keine 25 Millionen Euro für einen Spieler im fortgeschrittenen Alter ausgeben, der kaum noch einen Wiederverkaufswert besitze.
Für die Bayern könnte sich ein zweiter Interessent als Hebel erweisen. Eine Rückkehr zu seinem bisherigen Leihklub Tottenham Hotspur ist dem Bericht zufolge noch nicht vom Tisch. Die Engländer hätten deutlich weniger Probleme damit, die geforderten 25 Millionen Euro zu stemmen.
Palhinha selbst hat seine Prioritäten aber offenbar klar gesetzt. Trotz anderslautender Berichte will der Mittelfeldspieler laut A Bola unbedingt zu Sporting wechseln, die Spurs aus London seien für ihn nur die zweite Wahl. Eine endgültige Entscheidung könnte demnach noch in dieser Woche fallen.

