Jamal Musiala ist auf dem Weg zu seiner Normalform, will sich bei der WM 2026 weiter verbessern und allmählich wieder seinen Rhythmus finden. Das wäre nicht nur für die Nationalelf, sondern auch für den FC Bayern wichtig. Kurz- wie langfristig.
Der Offensivspieler des Rekordmeisters hat jetzt ein Jahr nach seiner schweren Verletzung bei der Klub-WM gegen PSG überstanden. Ein Jahr, das geprägt war von vielen Problemen, einer langen Leidenszeit und im Anschluss daran auch kleineren Blessuren.
Im Hinterkopf hat Musiala auf jeden Fall, dass er wieder der Spieler werden will, der er vor seiner Verletzung war. Also ein ständiger Unruheherd und Kreativkopf. Aktuell zeigt er den absoluten Willen, dort wieder hinzukommen, aber es fehlt an den letzten Prozentpunkten.
Vor seiner schweren Verletzung trauten nicht wenige dem Offensivspieler zu, sogar ein zukünftiger Kandidat für den Ballon d’Or zu werden. Aktuell nennt man in diesem Zusammenhang eher Spieler wie Harry Kane oder Michael Olise vom FC Bayern.
Musiala spricht über Ballon d’Or
In einem Interview mit der SportBILD sprach Musiala nun unter anderem über seine persönlichen Ziele, aber eben auch über das große Wort Ballon d’Or, das trotz allem im Hinterkopf zahlreicher Fußballer weiter eine Rolle spielt.
„Von so einer großen Auszeichnung möchte ich jetzt gar nicht sprechen. Das ergibt sich, wenn, dann irgendwann. Und an erster Stelle steht immer das Team. Schon seit ich ein Kind war will ich immer das Beste aus mir herauskitzeln. Dafür pushe ich mich jeden Tag“, so Musiala.

Einen Lerneffekt gab es zuletzt: „Was ich aber mittlerweile gelernt habe, ist, geduldig zu bleiben. Ich weiß: Gerade nach meiner Verletzung muss ich Geduld haben. Genauso weiß ich aber, dass sich die Qualität dazu habe, die hohen Ziele, die ich mir gesetzt habe, auch zu erreichen.“
Schon vor wenigen Tagen gab der Bayern-Spieler bekannt, dass er im letzten Jahr extrem gereift ist und vieles dazugelernt hat.
Womöglich hilft ihm das jetzt auch, für die Zukunft noch besser und noch reifer zu werden.

