Die Spekulationen um Michael Olise und Real Madrid haben zuletzt hohe Wellen geschlagen. Nun wurden neue Hintergründe bekannt, die zeigen, wie eng die Beziehung zwischen dem FC Bayern und den Königlichen tatsächlich ist.
Die Gerüchte um einen möglichen Wechsel von Michael Olise zu Real Madrid sorgten in den vergangenen Wochen für reichlich Gesprächsstoff. Immer wieder war von einem möglichen Mega-Angebot der Spanier die Rede, teilweise wurden Summen von 150 Millionen Euro und mehr diskutiert.
Doch hinter den Kulissen soll sich längst eine ganz andere Entwicklung abgespielt haben.
Wie die Sport BILD berichtet, haben die Verantwortlichen des FC Bayern und von Real Madrid das Thema intern gemeinsam entschärft. Demnach soll es sogar einen Präsidenten-Pakt zwischen Herbert Hainer und Real-Boss Florentino Pérez gegeben haben.
Auslöser waren Berichte Anfang Juni, wonach Pérez intern angekündigt haben soll, ein Angebot über 150 Millionen Euro für Olise vorbereiten zu wollen. Zusätzlich hatte der Real-Präsident öffentlich erklärt, dass die Königlichen einen Superstar verpflichten könnten, der zum teuersten Transfer der Vereinsgeschichte werden würde.
An der Säbener Straße sorgten diese Meldungen für Verwunderung.
Hainer und Pérez sollen Klarheit geschaffen haben
Nach Informationen der Sport BILD griffen die beiden Präsidenten persönlich ein und tauschten sich direkt aus.
Dabei sollen sich beide Seiten darauf verständigt haben, dass man sich gegenseitig keine Spieler abwerben werde, ohne zuvor den jeweiligen Klub offiziell über ein mögliches Interesse zu informieren.
Zudem wollen weder der FC Bayern noch Real Madrid künftig öffentlich befeuerte Gerüchte oder mögliche Preistreibereien unterstützen.
Die engen Beziehungen zwischen beiden Vereinen gelten ohnehin als außergewöhnlich. Erst rund um die Champions-League-Duelle im vergangenen Frühjahr sollen Hainer und Pérez ihre gute Verbindung weiter vertieft haben.
Wie eng der Draht inzwischen ist, zeigt auch ein weiterer Umstand: Hainer wird Ende Juni auf Einladung von Real Madrid im Santiago Bernabéu vor rund 1200 Studenten sprechen.
Olise bleibt für Bayern unverkäuflich
Sportlich hat sich an der Haltung der Münchner ohnehin nichts geändert.
Olise besitzt beim FC Bayern noch einen Vertrag bis 2029 und verfügt über keinerlei Ausstiegsklausel. Intern gilt der Franzose als einer der wichtigsten Spieler der kommenden Jahre.

Zuletzt stellte auch Uli Hoeneß unmissverständlich klar, wie die Bayern die Situation bewerten: „Der kann fünf Augen auf Olise werfen, der kriegt ihn nicht.“
Mit dieser Aussage reagierte der Ehrenpräsident auf Spekulationen rund um Real-Coach José Mourinho, der zuletzt mehrfach mit dem Bayern-Star in Verbindung gebracht worden war.
Nach Informationen der Sport BILD haben die beiden Klubs hinter den Kulissen vorerst Klarheit geschaffen. Für den FC Bayern ist die Botschaft eindeutig: Olise soll langfristig das Gesicht der Mannschaft werden – und ein Wechsel nach Madrid steht aktuell nicht zur Debatte.

