Dass Leon Goretzka den FC Bayern im Sommer verlassen wird, das steht schon seit geraumer Zeit fest. Allerdings nicht, wohin es ihn zieht. Eine Option wird jetzt wieder wahrscheinlicher.
Schon von Beginn an konzentrierte sich das Interesse diverser Klubs an Goretzka primär auf die Serie A. Viele italienische Teams, darunter große Namen, schielten auf die ablösefreie Verpflichtung des Mittelfeldspielers. Vor allem Neapel und Milan waren von Beginn an gut im Rennen.
Mit Milan war sich die Goretzka-Seite auch schon weitgehend einig. Doch dann stockte der Deal, weil die Rossoneri in Anbetracht des Verpassen der Champions League am Ende der Saison Trainer Massimiliano Allegri sowie einige sportlich Verantwortliche entließen.
Goretzka: Juventus wieder gut im Rennen
Derweil hatte Juventus Turin auch seit Bekanntwerden des Goretzka-Abschieds aus München Interesse an einer Verpflichtung. Das große Problem war allerdings, dass Milan im Werben schon klar vorne war und Juventus auch erst einmal Platz schaffen muss.
Und genau das könnte im Sommer passieren, wie die Gazzetta dello Sport berichtet. Demnach hat PSG nämlich Interesse an Khephren Thuram und da dieser noch an Juventus gebunden ist würde bei einem Transfer eine ordentliche Ablösesumme zustande kommen.

Dass Juventus-Coach Massimiliano Allegri ein Fan von Goretzka ist, das ist nicht neu. Ein Thuram-Abgang würde nicht nur Platz auf dem Feld freimachen, sondern eben auch beim Gehaltsbudget. Deswegen könnte es zu einem Domino-Effekt kommen.
Wenn PSG bei Thuram Druck macht, dann würde Juventus einen Transfer ernsthaft in Erwägung ziehen. Der Gedanke dahinter ist logisch, man könnte Goretzka ablösefrei holen und noch einen Teil der Ablösesumme reinvestieren. Gleichzeitig würde man Goretzka auch direkt eine Perspektive im Mittelfeld aufzeigen.
Allerdings muss ein Thuram-Deal erst einmal vereinbart werden, bisher liegt noch kein spruchreifes PSG-Angebot vor.

