Der FC Bayern will einige seiner Leihspieler in diesem Sommer verkaufen. Dazu gehört auch Alexander Nübel, der Torhüter, der im Sommer nach seiner langjährigen Stuttgart-Leihe wieder nach München zurückkehrt. Bei ihm ist ein Verkauf trotz Interesse einiger Teams nicht ganz so einfach.
Dass der Torhüter in München keine Zukunft mehr hat, das ist kein Geheimnis. Das Torwartteam des FC Bayern für die neue Saison besteht aus Manuel Neuer, Sven Ulreich und natürlich Jonas Urbig, der auf seine Zeit als Nummer eins vorbereitet werden soll.
Stuttgart hat kein Interesse an einer festen Verpflichtung von Nübel, plant stattdessen mit Dennis Seimen. Bleibt also weiterhin die Frage offen, wie genau es mit Nübel weitergeht.
Das ist das Problem bei Nübel
Zuletzt machten Meldungen die Runde wonach Besiktas, ein Topklub aus der Süperlig, Interesse am Bayern-Keeper angemeldet hat. Der Vorteil wäre, dass Besiktas einigermaßen in der Lage wäre, das Gehalt des Torhüters zu zahlen, ohne dass dieser große Abstriche machen muss.

Beim Team aus der Süperlig bahnen sich ohnehin einige Veränderungen im Sommer an. Nübel, ein Torhüter, der seine Klasse schon nachhaltig unter Beweis gestellt hat, wäre eine gute Ergänzung für den Kader.
Das Problem ist allerdings, dass der Bayern-Keeper laut einem Bericht der BILD noch nicht bereit ist, einem Team wie Besiktas zuzusagen. Einen Wechsel in die Türkei priorisiert der Torhüter, der aktuell mit der DFB-Auswahl bei der WM 2026 in Nordamerika verweilt, nicht.
Nübel selbst macht sich keinen Transfer-Druck – und könnte deshalb nach der WM ohne jede sportliche Perspektive wieder beim deutschen Rekordmeister aufschlagen.
Ein interessanter Punkt scheint zu sein, dass Nübel sich in einem höheren Regal sieht, bei einem größeren Klub, diese Klubs aber momentan nicht Schlange stehen. Und die Teams, die sich mit Nübel beschäftigen, haben entweder finanziell nicht die ganz großen Möglichkeiten oder entsprechen nicht den Vorstellungen des Torhüters.

