Tah stellt sich nach dem Fehlschuss: „Ich würde wieder schießen“

Sebastian Mittag
Foto: IMAGO

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Jonathan Tah übernahm im Elfmeterschießen gegen Paraguay Verantwortung – und verschoss. Nach dem bitteren WM-Aus erklärte der Bayern-Neuzugang nun, warum er seine Entscheidung keine Sekunde bereut.

Das Aus der deutschen Nationalmannschaft im Sechzehntelfinale der Weltmeisterschaft gegen Paraguay wirkt nach. Die DFB-Elf scheiterte im Elfmeterschießen – und ausgerechnet Jonathan Tah gehörte zu den Spielern, die ihren Versuch nicht im Tor unterbringen konnten.


Nach der Partie äußerte sich der Innenverteidiger nun offen zu seinem verschossenen Elfmeter und machte deutlich, dass er seine Entscheidung jederzeit wieder treffen würde.

“Um ehrlich zu sein, habe ich mich gut gefühlt. Ich war nicht besonders nervös, obwohl ich eigentlich damit gerechnet hatte, aber ich habe den Ball nicht gut getroffen. Ich würde es beim nächsten Mal wieder versuchen”, sagte er.

Tah erklärte: “Ich finde es wichtig, in schwierigen Momenten Verantwortung zu übernehmen. Das hatte ich mir für dieses Turnier ganz bewusst vorgenommen: Verantwortung zu übernehmen – und deshalb habe ich es in diesem Moment getan.”

Tah übernahm Verantwortung

Der Fehlschuss des Bayern-Verteidigers erhielt nach dem Spiel zusätzliche Brisanz. Innerhalb der deutschen Mannschaft soll es Schwierigkeiten gegeben haben, überhaupt einen sechsten Elfmeterschützen zu finden.

Jonathan Tah
Foto: IMAGO

Während einige Spieler zögerten, meldete sich Tah freiwillig und übernahm die Verantwortung. Nach Informationen der BILD stellte sich der Innenverteidiger als Erster der schwierigen Aufgabe, nachdem Joshua Kimmich die Reihenfolge der weiteren Schützen festlegen wollte.

Am Ende reichte der Mut des 29-Jährigen allerdings nicht zum Happy End. Deutschland schied nach einer enttäuschenden Vorstellung gegen Paraguay bereits im Sechzehntelfinale aus und verpasste damit die angestrebte Titelmission deutlich früher als erhofft.

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