Kein Abnehmer in Sicht: Bleibt Bayern auf Transfer-Flop Palhinha sitzen?

Lukas Neth
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Der FC Bayern möchte Joao Palhinha in diesem Sommer dauerhaft abgeben. Doch ausgerechnet Tottenham Hotspur, lange als aussichtsreichster Abnehmer gehandelt, könnte sich nun aus dem Transferpoker verabschieden.

Joao Palhinha zählt zu den Verkaufskandidaten des FC Bayern. Nach seiner Leihe zu Tottenham Hotspur hofften die Münchner auf eine dauerhafte Lösung, doch die Ausgangslage könnte sich jetzt deutlich verschlechtern.


Wie The Athletic berichtet, stehen die Spurs unmittelbar vor der Verpflichtung von Mateus Fernandes. Demnach haben sich Tottenham und West Ham bereits auf eine Ablösesumme von 85 Millionen Pfund – umgerechnet rund 98 Millionen Euro – verständigt. Auch der 21-jährige Portugiese soll dem Wechsel zugestimmt haben.

Tottenham setzt Prioritäten neu

Mit Fernandes würde Tottenham seinen bisherigen Transferrekord brechen und gleichzeitig einen weiteren zentralen Mittelfeldspieler verpflichten.

Nach Andy Robertson, Marcos Senesi und Jan Paul van Hecke wäre Fernandes bereits der vierte Neuzugang des Sommers. Die Transferausgaben der Spurs würden damit auf deutlich über 150 Millionen Euro anwachsen.

Vor diesem Hintergrund erscheint fraglich, ob der Europa-League-Sieger anschließend noch einmal 25 bis 30 Millionen Euro für Palhinha investieren wird.

Bayern fordert bis zu 30 Millionen Euro

Palhinha
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Übereinstimmenden Meldungen zufolge verlangt der FC Bayern für den portugiesischen Nationalspieler eine Ablöse zwischen 25 und 30 Millionen Euro. Diese Summe schränkt den Kreis potenzieller Interessenten bereits erheblich ein. Zwar wird Sporting Lissabon immer wieder mit einer Rückholaktion in Verbindung gebracht, finanziell dürfte ein Transfer für den portugiesischen Spitzenklub jedoch kaum zu stemmen sein.

Neben der Ablöse stellt auch Palhinhas Gehalt eine große Hürde dar. Der Mittelfeldspieler soll in München rund zehn Millionen Euro pro Jahr verdienen – eine Größenordnung, die außerhalb der Premier League nur wenige Vereine zahlen können.

Sollte Tottenham nach der Verpflichtung von Fernandes tatsächlich Abstand von Palhinha nehmen, würde der Verkaufsdruck beim FC Bayern weiter steigen. Die Münchner planen nicht mehr mit dem 30-Jährigen und möchten sowohl eine Ablöse erzielen als auch dessen Gehalt von der Payroll streichen.

Für Max Eberl und die Bayern-Verantwortlichen könnte die Suche nach einem passenden Abnehmer damit deutlich schwieriger werden.

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