100-Millionen-Offensive! Konkurrenz staunt über Bayern-Transfers

Vjekoslav Keskic
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Der FC Bayern sorgt bereits Wochen vor dem Bundesliga-Start für mächtig Eindruck. Nach der Verpflichtung von Ismael Saibari steht mit Nathaniel Brown der nächste Top-Transfer unmittelbar bevor – und die Konkurrenz schaut mit Respekt nach München.

Während viele Bundesligisten ihre Kaderplanung noch vorantreiben, hat der FC Bayern bereits Fakten geschaffen. Mit Ismael Saibari präsentierte der deutsche Rekordmeister am Mittwoch seinen ersten großen Sommer-Neuzugang. Nur einen Tag später folgte der nächste Schritt: Nathaniel Brown ist in München eingetroffen und absolviert seinen Medizincheck.


Der Linksverteidiger von Eintracht Frankfurt soll im Anschluss einen Vertrag bis 2031 unterschreiben. Für Brown zahlen die Münchner übereinstimmenden Medienberichten zufolge bis zu 55 Millionen Euro.

Bayern investiert gezielt

Mit Saibari und Brown investiert der FC Bayern mehr als 100 Millionen Euro in zwei Spieler, die bereits bei der Weltmeisterschaft auf höchstem Niveau überzeugen konnten.

Saibari gehört mit Marokko zu den positiven Überraschungen des Turniers und machte mit mehreren Toren auf sich aufmerksam. Brown überzeugte im DFB-Trikot vor allem mit seiner Dynamik und seinem Offensivdrang, ehe Deutschland überraschend im Sechzehntelfinale ausschied.

Beide Verpflichtungen passen in die Strategie der Münchner, den ohnehin hochklassig besetzten Kader punktuell weiter zu verstärken.

Bayern-Präsident Herbert Hainer hatte zuletzt gegenüber der Abendzeitung erklärt: „Wir haben einen sehr guten Kader, das ist überhaupt keine Frage. Deswegen geht es, wenn, dann einfach um gezielte Verstärkungen – für die Offensive wie Defensive.“

Konkurrenz kann kaum mithalten

Max Eberl
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Mit den beiden Transfers setzen die Münchner früh ein deutliches Zeichen an die Bundesliga.

Borussia Dortmund verpflichtete bislang Innenverteidiger Joane Gadou, RB Leipzig verstärkte sich mit Rocco Reitz. Beide Klubs investierten jeweils rund 20 Millionen Euro – deutlich weniger als der FC Bayern allein für Brown oder Saibari.

Für den deutschen Rekordmeister geht es jedoch nicht nur darum, die nationale Konkurrenz auf Distanz zu halten. Nach dem Halbfinal-Aus in der Champions League gegen Paris Saint-Germain wollen die Verantwortlichen den Kader gezielt weiterentwickeln, um auch international wieder ganz vorne anzugreifen.

Sollte Brown seinen Medizincheck wie erwartet erfolgreich absolvieren, hätte der FC Bayern innerhalb weniger Tage zwei seiner wichtigsten Transferziele verpflichtet – und schon früh im Transfersommer ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt.

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