Alexander Nübel steht vor der Rückkehr zum FC Bayern – doch eine Zukunft an der Säbener Straße scheint der Torhüter nicht zu haben. Aktuellen Berichten zufolge drängen die Münchner auf einen Verkauf, stoßen dabei jedoch auf erhebliche Hürden.
Was einst als vielversprechender ablösefreier Transfer galt, entwickelt sich für den FC Bayern zunehmend zu einer komplizierten Personalie. Nach seinen Leihstationen bei der AS Monaco und dem VfB Stuttgart kehrt Alexander Nübel im Sommer offiziell nach München zurück.
Sportlich spielt der 29-Jährige in den Planungen des deutschen Rekordmeisters jedoch offenbar keine Rolle mehr.
Bayern plant nicht mehr mit Nübel
Wie Sky berichtet, hat Sportvorstand Max Eberl bereits vor einigen Wochen das Gespräch mit Nübels Berater Stefan Backs gesucht. Dabei soll den Verantwortlichen zufolge deutlich gemacht worden sein, dass der FC Bayern künftig nicht mehr mit dem Torhüter plant.
Dem Bericht nach ging die Botschaft sogar so weit, dass die Münchner Nübel zum Trainingsauftakt am 20. Juli am liebsten gar nicht erst zurückerwartet hätten. Das Ziel ist klar: Der Keeper soll den Verein dauerhaft verlassen.
Auch BILD-Fußballchef Christian Falk berichtet, dass der FC Bayern einen Verkauf anstrebt. Demnach wurde Nübel mitgeteilt, dass für ihn in München maximal die Rolle des Ersatztorhüters vorgesehen wäre.
Vertrag und Gehalt erschweren den Abschied

Ein schneller Wechsel dürfte dennoch schwierig werden. Nübels Vertrag beim FC Bayern läuft noch bis zum 30. Juni 2029. Hinzu kommt ein Gehalt, das für viele potenzielle Interessenten nur schwer zu stemmen ist. Dem Vernehmen nach liegt dieses bei knapp 12 Millionen Euro pro Jahr.
Nach übereinstimmenden Medienberichten ist der Schlussmann derzeit nicht bereit, bei seinem Einkommen größere Abstriche hinzunehmen. Genau dieser Punkt erschwert die Suche nach einem Abnehmer erheblich.
Aktuell spricht deshalb vieles dafür, dass Nübel zunächst nach München zurückkehrt – obwohl seine sportlichen Perspektiven beim Rekordmeister äußerst begrenzt sind.
Langfristig könnte allerdings die Europameisterschaft 2028 Bewegung in die Personalie bringen. Will sich der Nationaltorhüter Hoffnungen auf einen Stammplatz im DFB-Team bewahren, dürfte regelmäßige Spielpraxis unverzichtbar sein. Genau dieser Umstand könnte Nübel letztlich doch noch zu einem Wechsel bewegen – selbst wenn dieser mit finanziellen Einbußen verbunden wäre.

