Trotz sportlicher Erfolge: Hohe Gehälter bereiten Bayern weiter Sorgen

Vjekoslav Keskic
Foto: IMAGO

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Sportlich befindet sich der FC Bayern nach einer erfolgreichen Saison auf Kurs. Hinter den Kulissen beschäftigt die Verantwortlichen jedoch weiterhin ein Thema: die hohen Personalkosten im Profikader.

Mit dem Gewinn der Bundesliga und des DFB-Pokals sowie dem Einzug ins Halbfinale der Champions League haben die Münchner eine starke Saison hinter sich. Dennoch gibt es an der Säbener Straße eine Baustelle, die den Klub langfristig beschäftigt.


Wie der kicker berichtet, bereitet die Gehaltsstruktur des FC Bayern den Verantwortlichen intern weiterhin Sorgen.

Mehrere Topverdiener über der 20-Millionen-Marke

Dem Bericht zufolge verdienen mittlerweile vier Bayern-Profis inklusive Bonuszahlungen mehr als 20 Millionen Euro pro Saison. Zu diesem Kreis gehören Harry Kane, Jamal Musiala, Alphonso Davies und Dayot Upamecano, dessen Vertrag im Februar bis 2030 verlängert wurde.

Sollte auch Michael Olise seinen Vertrag wie geplant verlängern, würde der Franzose ebenfalls in diese Gehaltsklasse aufsteigen. Joshua Kimmich soll sich laut kicker zudem knapp unterhalb dieser Marke bewegen.

Im europäischen Vergleich verfügen demnach nur wenige Vereine über eine ähnlich kostspielige Gehaltsstruktur. Als Maßstab nennt das Fachmagazin Real Madrid.

Bayern setzen auf strengeren Kurs

Max Eberl, Jan-Christian Dreesen
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Eine schnelle Entlastung erwarten die Verantwortlichen offenbar nicht. Intern geht man laut kicker davon aus, dass es noch drei bis vier Jahre dauern wird, bis sich die Gehaltsstruktur nachhaltig normalisiert.

Deshalb hat der Rekordmeister bereits Konsequenzen gezogen. Bei laufenden Vertragsgesprächen möchten die Bayern künftig deutlich konsequenter auftreten und verhindern, dass die Gehälter weiter steigen.

Das soll sich unter anderem bei den Verhandlungen mit Konrad Laimer bemerkbar machen. Dessen angestrebte Vertragsverlängerung zieht sich derzeit hin.

Auch bei Neuverpflichtungen achten die Münchner inzwischen stärker darauf, die bestehende Gehaltsstruktur nicht weiter nach oben zu treiben. Ziel ist es, die Personalkosten mittelfristig wieder in ein ausgewogeneres Verhältnis zu bringen, ohne dabei die sportliche Wettbewerbsfähigkeit zu gefährden.

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