Manuel Neuer hat seinen Vertrag beim FC Bayern noch einmal um ein Jahr verlängert und ist nun bis zum Sommer 2027 an den Rekordmeister gebunden. Danach soll Jonas Urbig die Nachfolge antreten, heißt es. Doch wie sicher ist das?
Dass das Torwartteam des FC Bayern in der kommenden Saison aus Neuer, Urbig und Sven Ulreich besteht, das gilt als sicher. Im Hintergrund sollen zudem noch junge Torhüter aufgebaut werden.
Viele Experten trauen Urbig zu, die Nachfolge von Neuer zu übernehmen und auch Urbig selbst, der offenbar in der neuen Saison mehr Spielanteile erhalten wird, ist scharf auf die Beförderung ab dem Sommer 2027.
Nicht wenige sind sogar der Meinung, dass Urbig nach jetzigem Stand bereit der bessere Torhüter ist.
Bayern beobachtet offenbar den Markt
Trotz der aktuellen Situation soll der FC Bayern aktiv den Torwartmarkt beobachten, heißt es. Laut der A Bola aus Portugal hat der Rekordmeister nämlich Lukas Hornicek von Sporting Braga im Visier.
Der 23-jährige Tscheche gilt demnach als einer der Kandidaten auf der internen Liste der Münchner für die Torhüterposition. Allerdings ist nicht damit zu rechnen, dass er als Nummer eins der Zukunft gesehen wird. Die Bayern-Bosse planen schon frühzeitig das des Torhüter-Teams der Zukunft, gerade, weil man nun weiß, dass Neuer und auch Ulreich ein “Ablaufdatum” als Bayern-Profi haben.

Ziel könnte es demnach sein, dass der FC Bayern eine gute Nummer eins, aber eben auch eine konkurrenzfähige Nummer zwei im Aufgebot hat. Eben genau so wie es jetzt mit Neuer und Urbig der Fall ist.
Unklar ist, ob sich Hornicek dauerhaft auf die Bank setzen und als Backup fungieren würde. Zudem wäre auch der Preis eine offene Frage. In diesem Sommer ist recht klar, wie Braga über einen Abgang denkt: Wenn ein Team interessiert ist, dann muss die Ausstiegsklausel in Höhe von 30 Millionen Euro aktiviert werden. Für Bayern wäre eine Verpflichtung aber wohl auch erst im Sommer 2027 ein Thema. Denn ein Modell mit einem Kauf und einer Rückleihe für ein Jahr ist aktuell sehr unrealistisch.

