Das Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 2026 schon im Sechzehntelfinale sorgte für einige Diskussionen. Beim DFB steht nun ein großer Umbruch an, ein neuer Bundestrainer muss her. Mindestens.
Denn auch im Hintergrund stehen Veränderungen an. Julian Nagelsmann, bis zuletzt als Cheftrainer verantwortlich, ist von seinem Amt zurückgetreten. Andreas Rettig wird am Ende des Jahres ausscheiden. Und selbst bei Rudi Völler ist bisher nicht klar, ob er weitermacht.
Es wird sich also vieles verändern und der ein oder andere Posten muss neu besetzt werden. Erste Kandidaten sind schon im Gespräch oder haben sich in Stellung gebracht.
Hoeneß befürwortet Mertesacker beim DFB
So zum Beispiel Per Mertesacker, der aktuell als Experte beim ZDF tätig ist. Der ehemalige Profi des FC Arsenal und von Werder Bremen hat zuletzt bereits mitgeteilt, dass er für einen Posten im Verband offen wäre.
„Irgendwie mal beim DFB zu arbeiten, dem deutschen Fußball, dem ich auch so viel zu verdanken habe, mal was zurückzugeben, wenn das gewünscht ist – dafür stehe ich natürlich zur Verfügung“, erklärte Mertesacker kürzlich im Rahmen einer WM-Übertragung.

Unterstützung erhält Mertesacker nun von höchster Ebene. Uli Hoeneß, Ehrenpräsident des FC Bayern, würde eine Anstellung des ehemaligen Nationalspielers befürworten.
„Alles, was Per Mertesacker im Fernsehen sagt, hat Hand und Fuß. Er ist nie beleidigend und trotzdem kritisch. Wenn man acht Jahre lang bei Arsenal war, muss man etwas können – und genau das ist es, was wir jetzt brauchen“, erklärte Hoeneß gegenüber BILD.
Mertesacker ginge auch nicht ohne Erfahrung in einen solchen Job. Wie Hoeneß’ Aussage bereits zu entnehmen ist, war er lange Funktionär beim FC Arsenal, und arbeitete dort als Leiter der Akademie. Im Norden Londons war man stets zufrieden mit der Arbeit des Ex-Profis.

