„Okay, aber nicht herausragend“: Muss Bayern im Zentrum nachlegen?

Sebastian Mittag
Foto: IMAGO

Füge uns als bevorzugte Quelle bei Google hinzuFolgen

Der FC Bayern sieht im zentralen Mittelfeld derzeit keinen Handlungsbedarf. Doch reichen die bestehenden Optionen wirklich aus?

Der FC Bayern hat sich in diesem Transfersommer mit Nathaniel Brown und Ismael Saibari gezielt verstärkt. Im zentralen Mittelfeld hingegen soll es nach dem Abschied von Leon Goretzka keinen prominenten Neuzugang geben. Nach Informationen von Sky vertrauen die Verantwortlichen auf den bestehenden Kader und planen aktuell keinen weiteren Transfer für die Schaltzentrale.


Sky-Reporter Florian Plettenberg sieht die Situation allerdings differenzierter. Er bezeichnete das Münchner Mittelfeldzentrum als „okay, aber nicht herausragend“. Damit brachte der Transferexperte eine Diskussion auf den Punkt, die den FC Bayern schon seit Wochen begleitet: Reicht die aktuelle Besetzung aus, um auf höchstem Niveau dauerhaft konkurrenzfähig zu sein?

Interne Lösungen statt neuer Millionen-Transfer?

Nach Informationen von Sky setzen die Bayern im Zentrum vor allem auf Joshua Kimmich, Aleksandar Pavlovic und Tom Bischof. Hinter dem Trio stehen mit Konrad Laimer und Neuzugang Nathaniel Brown weitere flexible Alternativen bereit. Sollte es personelle Engpässe geben, ziehen die Verantwortlichen offenbar sogar ungewöhnliche Lösungen in Betracht. Notfalls würde man laut Sky Jamal Musiala oder Lennart Karl zurückziehen.

YouTube video player

Ein externer Neuzugang ist derzeit dennoch nicht vorgesehen. Zwar wurde zuletzt PSG-Star Fabian Ruiz mit dem deutschen Rekordmeister in Verbindung gebracht, doch der Spanier soll seinen Vertrag in Paris nach aktuellem Stand verlängern. Damit dürfte diese Personalie ohnehin vom Tisch sein.

Als weiterer möglicher Kandidat wurde zuletzt auch Gabriel Bontempo gehandelt. Dem Vernehmen nach sollen die Münchner bereits ein Angebot über rund 32 Millionen Euro für das brasilianische Mittelfeldtalent abgegeben haben, das der FC Santos jedoch ablehnte. Die Brasilianer verlangen demnach eine deutlich höhere Ablöse.

Füge uns als bevorzugte Quelle bei Google hinzuFolgen
Teile diesen Artikel