Transfer plötzlich auf der Kippe! Bayern-Deal droht zu platzen

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Lange schien der Wechsel von Virgilio Olaya zum FC Bayern nur noch Formsache zu sein. Doch nun droht dem Rekordmeister im Werben um das ecuadorianische Defensivtalent ernsthafte Konkurrenz aus Europa.

Die Verpflichtung junger Top-Talente gehört seit Jahren zur Transferstrategie des FC Bayern. Auch in diesem Sommer halten die Münchner Ausschau nach vielversprechenden Nachwuchsspielern mit langfristigem Entwicklungspotenzial. Einer der Kandidaten ist Innenverteidiger Virgilio Olaya vom ecuadorianischen Erstligisten SD Aucas.


Bereits im vergangenen Dezember wurde berichtet, dass der 18-Jährige kurz vor einem Wechsel an die Säbener Straße stehen soll. Seitdem wurde es jedoch auffällig ruhig um die Personalie.

Rennen um Olaya wieder völlig offen

Virgilio Olaya
Foto: SD Aucas

Jetzt sorgt Transfer-Insider Rudy Galetti für neue Bewegung im Poker um den Defensivspieler. Nach seinen Informationen haben inzwischen auch Olympique Lyon und die AC Milan konkretes Interesse an Olaya gezeigt und entsprechende Informationen über den Spieler eingeholt.

Zudem berichtet Galetti, dass sich der FC Bayern und SD Aucas bislang nicht auf einen Transfer verständigen konnten. Eine endgültige Einigung habe es demnach nie gegeben.

Angesichts dessen sei das Rennen um den talentierten Innenverteidiger aktuell „komplett offen“. Das Interesse der Münchner soll zwar weiterhin bestehen, doch die Konkurrenz erhöht den Druck auf die Verantwortlichen um Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund.

Bayern muss seine Pläne konkretisieren

Sollte der FC Bayern Olaya weiterhin verpflichten wollen, dürften in den kommenden Wochen konkrete Schritte notwendig werden. Mit der AC Milan und Olympique Lyon buhlen zwei weitere renommierte europäische Klubs um die Dienste des ecuadorianischen U20-Nationalspielers.

Gleichzeitig stellt sich für die Münchner die Frage, wie sich Olaya in die langfristige Kaderplanung einfügen würde. Mit Cassiano Kiala und Filip Pavic verfügt der Rekordmeister bereits über zwei hochveranlagte Innenverteidiger, denen intern großes Potenzial attestiert wird.

Ob Bayern das Rennen um Olaya am Ende dennoch für sich entscheidet, dürfte daher nicht nur von der Ablöse oder den Vertragsmodalitäten abhängen. Ebenso entscheidend wird sein, welches sportliche Entwicklungskonzept die interessierten Vereine dem 18-Jährigen präsentieren können. Aktuell scheint der Ausgang des Transferpokers jedenfalls offener denn je.

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