Laimer-Verlängerung beim FC Bayern: Ein Deal mit Signalwirkung

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Der FC Bayern hat kürzlich die Vertragsverlängerung von Konrad Laimer offiziell bestätigt. Damit hat der Rekordmeister den nächsten wichtigen Punkt auf der To-Do-Liste abgehakt. Doch es ist mehr als nur eine simple Unterschrift unter einem neuen Vertrag. 

Denn der Laimer-Poker mit seinem positiven Ausgang setzt Zeichen und hat eine Signalwirkung. Auf mehreren Ebenen.


Bis 2029 ist der Österreicher, der flexibel einsetzbar ist, sich aber als rechter Verteidiger etabliert ist, nun an den Rekordmeister gebunden. Und persönlich auch extrem glücklich darüber, denn in München, nahe an der Heimat, fühlt er sich besonders wohl.

Laimer-Verlängerung: Ein Kompromiss für alle Seiten

Dass es nun zu einer Übereinkunft kam, das hatte sich in den letzten Tagen und Wochen schon angedeutet. Kurz vor der Weltmeisterschaft soll es schon die finale Einigung gegeben haben. Dabei sah das rund um den Jahreswechsel nicht so aus. Von stockenden Gesprächen und hohen Forderungen war die Rede.

Uli Hoeneß, der Bayern-Ehrenpräsident, schaltete sich im Laufe der letzten Monate auch noch ein und teilte mit, Laimer sei kein Maradona und könne deswegen auch nicht wie einer bezahlt werden. Von teilweise recht hohen Forderungen nach mehr als 15 Millionen Euro Jahresgehalt war die Rede.

Konrad Laimer
Foto: FC Bayern

Das war vor allem deswegen eine hohe Forderung, weil Laimer vorher noch im einstelligen Millionenbereich verdiente. Am Ende gab es aber einen Kompromiss, weil niemand die Nerven in den Gesprächen verlor.

Bayern hat seine Sicht der Dinge klar aufgezeigt. Nämlich, dass man die Leistungen des Spielers honoriert, aber das Gehaltsbudget insgesamt im Auge haben muss. Es stehen nämlich noch Verlängerungen von Spielern wie Michael Olise und Harry Kane an. Zumindest im Idealfall.

Laimer, der nun bis zu zwölf Millionen Euro jährlich kassieren soll, und seine Berater sahen das ein. Es gab schon vor geraumer Zeit eine deutliche Anpassung der Forderung und auch die Bayern-Verantwortlichen gingen einen Schritt auf die Laimer-Seite zu.

Am Ende gab es einen Kompromiss, der beide Seiten glücklich machte. Bayern zahlt ein marktübliches Gehalt für einen erfahrenen Topspieler und Laimer erhält das Vertrauen sowie eine finanzielle Vergütung, die seiner Entwicklung entspricht.

Die Signalwirkung auf zwei Ebenen

Aus Sicht der Bayern ist es wichtig, dass diese Verlängerung jetzt in dieser Form und ohne die ganz großen Nebengeräusche über die Bühne ging. Hätte man sich nicht ein wenig angenähert und wäre stur geblieben, wäre das Risiko des Verlusts eines Topspielers realistisch gewesen. Wäre man komplett eingeknickt, hätte das für weitere Verhandlungen weitere Probleme bedeutet.

Viel besser hätte es also nicht laufen können. Die Laimer-Verlängerung bedeutet auch sportlich viel für den Rekordmeister. Der Österreicher ist verlässlich als Rechtsverteidiger, kann im nun dünner besetzten Mittelfeldzentrum, seiner eigentlich gelernten Position, auch eine Art Aushilfsrolle spielen und gilt generell als jemand, der wenig Probleme mit Verletzungen oder Blessuren hat.

Übrigens sendet auch Max Eberl, der Sportvorstand, dessen Zukunft weiter unsicher ist, mit diesem Deal ein Signal. Er macht seine Hausaufgaben, schließt zahlreiche Deals frühzeitig ab und ermöglicht dem FC Bayern damit Planungssicherheit. Wenn er jetzt noch zusätzlich weitere Spieler verkauft, sieht es für ihn durchaus sehr gut aus.

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