Palhinha-Poker spitzt sich zu: Zweikampf um den Bayern-Star

Foto: IMAGO

Füge uns als bevorzugte Quelle bei Google hinzuFolgen

Der FC Bayern will noch einige Spieler in diesem Sommer abgeben, darunter auch João Palhinha. Der Poker um den portugiesischen Mittelfeldspieler geht nun in die nächste Runde, der Ausgang ist weiterhin offen. 

Zwei Klubs aus Italien beschäftigen sich seit geraumer Zeit mit dem Defensivspieler ohne dabei wirklich konkret zu werden. Die Serie A scheint auch weiterhin eine eher unrealistische Backup-Option für Palhinha zu sein.


Aston Villa hatte sich zuletzt sehr um ihn bemüht, aber keine Übereinkunft mit dem FC Bayern treffen können. „Wir brauchen einen Mittelfeldspieler, da Amadou Onana für die gesamte Saison ausfallen wird, und João Palhinha ist ein sehr guter Spieler, der gut in unsere Pläne passen würde“, erklärte Villa-Sportdirektor Damian Vidagany noch kürzlich.

Palhinha: Benfica gibt nicht auf

Aston Villa ist neben Benfica derzeit der größte Interessent für den Portugiesen. Der Knackpunkt im Moment ist weiterhin, dass Bayern eine Ablösesumme im Bereich von 20-25 Millionen Euro fordert.

Laut Ekrem Konur, einem türkischen Transferexperten, soll Benfica aber weiterhin nicht aufgeben und versuchen, Ressourcen zu generieren, um einen Transfer über die Bühne zu bringen. Derzeit sieht alles nach einem Zweikampf zwischen Benfica und Aston Villa aus.

Joao Palhinha
Foto: IMAGO

Das Problem für den FC Bayern: Beide sind derzeit deutlich eher an einer Leihe mit einer Option zum Kauf interessiert als an einem direkten Kauf des Spielers. Das will der FCB eigentlich verhindern und den Portugiesen stattdessen endgültig abgeben.

Im Moment bahnt isch aber weder mit Aston Villa noch mit Benfica hier eine schnelle Lösung an. Die Portugiesen müssen eher darauf schauen, selbst bei einer Leihe mit Option nicht zu viel finanzielles Risiko einzugehen. Und das, obwohl Palhinha einem Gehaltsverzicht zustimmen würde.

Trotz zweier konkreter Interessenten bleibt die Lage also kompliziert.

Füge uns als bevorzugte Quelle bei Google hinzuFolgen
Teile diesen Artikel