Talent-Offensive: Freund erklärt Bayern-Plan mit dem Campus

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Beim FC Bayern hat man zuletzt bewusst viel Zeit und auch Geld in den Campus investiert. Es sollen junge Spieler gefördert werden, damit der Rekordmeister diese entweder in den eigenen Kader integrieren oder verkaufen kann.

Spieler in jungen Jahren früh zu verpflichten und nach der Ausbildung gewinnbringend zu verkaufen kann nämlich auch eine Art Geschäftsmodell sein.


Christoph Freund, der als Sportdirektor auch für den Campus zuständig ist, hat nun noch einmal erklärt, was der Bayern-Plan mit dem Campus ist und was man sich für die Zukunft erhofft.

Freund erklärt: Das ist der Bayern-Plan am Campus

„Wir wollen viele Spieler so gut entwickeln, dass sie helfen können und dass sie gute Spieler werden. Natürlich geht es nicht, dass alle Spieler sich so entwickeln, dass die Bayernspieler werden. Aber viele schaffen es in die Bundesliga“, so der Österreicher.

In den letzten Jahren haben es einige Talente des FC Bayern geschafft, prominent verliehen oder verkauft zu werden. Noel Aseko wechselte erst nach Hannover, jetzt zu Eintracht Frankfurt, Maurice Krattenmacher spielt jetzt bei der SV Elversberg. Paul Wanner ist mittlerweile bei der PSV, Frans Krätzig bei RB Salzburg. Genau das sind die Wege, die Freund beschrieb. 

Paul Wanner
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Zum Plan gehört ganz klar, dass man aber immer auch Spieler entwickelt, die den ganz großen Sprung schaffen. „Das höchste der Gefühle ist es natürlich, dass wir Spieler ausbilden, die es dann auch bei uns schaffen. Aber klar ist, dass wir es ganz gut geschafft haben, Spieler auf ein gutes Niveau zu heben. Wir wollen das Niveau am Campus immer höher schrauben, damit die Spieler auch umso besser dort rauskommen“, erklärte Freund den Bayern-Plan.

Beispiele wie Lennart Karl oder Aleksandar Pavlovic aus den letzten Jahren zeigen zudem, dass man Spielminuten sammeln und sich etablieren kann, wenn man gut genug ist.

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