Ein möglicher Transfer von Michael Olise zu Real Madrid war in diesem Sommer bis dato ein sehr großes Thema. Gar nicht wirklich seitens der Klubs, die sich bedeckt hielten. Aber die Medien berichteten immer wieder von neuen Annäherungen und Entwicklungen. Momentan scheint klar: So viel ist da nicht dran.
Nicht, weil Real Madrid nicht wollen würde, sondern deutlich eher, weil Bayern weiter abblockt. Die Königlichen haben sich mittlerweile zwei andere Spieler als Ziel vorgenommen, nämlich ManCity-Superstar Rodri und Yan Diomande von RB Leipzig. An beiden Deals wird gearbeitet.
Für Bayern heißt das in erster Linie Entspannung bei Olise. Und vor allem auch, dass man etwas beruhigter in die Gespräche gehen kann, die nach der Rückkehr des Franzosen im Anschluss an seinen WM-Urlaub geplant sind.
Warum Real bei Olise ausstieg
Fabrizio Romano sprach nun darüber, warum die Königlichen die Olise-Personalie nicht forcieren. Zwar ist der Franzose weiter das Traumziel von Präsident Florentino Perez, aber Real Madrid möchte die gute Beziehung zu Bayern nicht gefährden und wird nicht bieten, wenn Bayern die Tür nicht öffnet.

Und davon ist nicht auszugehen. Mehrfach haben die Bayern-Verantwortlichen nun betont, dass sie den Offensivstar nicht verkaufen wollen. Und dabei ist es egal, ob nun 150 oder 200 Millionen Euro geboten werden. Das sind keine Summen, die den Rekordmeister ins Schwitzen bringen.
Laut Romano soll Real Madrid in den zwei, drei Wochen vor dem Einstieg in den Poker um Diomande versucht haben, zu verstehen, wie die Situation rund um Olise genau aussieht und ob der Spieler selbst die Tür öffnen könnte.
Mehrfach wurde aber berichtet, dass Real Olise selbst zwar reizt, aber dass es keine Grundlage für einen Streik oder einen öffentlich geäußerten Wechselwunsch gibt. Genau aus diesem Grund rückte Diomande mehr und mehr in den Fokus, bis eben kürzlich ein Angebot abgegeben wurde.

