Zu wenig Top-Transfers? Kompany wollte mehr Bayern-Neuzugänge

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Der FC Bayern hat sich im Sommer mit Nathaniel Brown und Ismael Saibari prominent verstärkt. Geht es nach Vincent Kompany, wäre allerdings noch ein weiterer namhafter Neuzugang an die Säbener Straße gekommen. Die Verantwortlichen entschieden sich nach intensiven Gesprächen jedoch bewusst gegen einen zusätzlichen großen Transfer.

Wie die Sport BILD berichtet, hätte Kompany neben Brown und Saibari gerne noch einen dritten namhaften Spieler für seinen Kader verpflichtet. Der Belgier soll diesen Wunsch bei den Verantwortlichen entsprechend hinterlegt haben.


Innerhalb des Klubs wurde anschließend ausführlich darüber diskutiert, wie die Münchner ihren Kader für die neue Saison aufstellen wollen. Am Ende verständigten sich Trainer und Vereinsführung auf einen anderen Weg: Statt noch einmal viel Geld auf dem Transfermarkt auszugeben, soll verstärkt auf die Talente aus den eigenen Reihen gesetzt werden.

Kompany trägt den neuen Bayern-Kurs mit

Vincent Kompany
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Der Verzicht auf einen weiteren namhaften Neuzugang war demnach keine Entscheidung, die Kompany einfach vorgesetzt wurde. Vielmehr fand zwischen Trainer und Vereinsführung eine ausführliche Diskussion über die Kaderplanung statt.

Das Ergebnis: Bayern möchte erneut verstärkt auf seine eigene Nachwuchsakademie setzen. Junge Spieler sollen gezielt weiterentwickelt und möglichst effektiv in den Profikader integriert werden. Damit soll auch die Durchlässigkeit zwischen Campus und erster Mannschaft weiter erhöht werden.

Für Kompany ist dieser Ansatz keineswegs neu. Der 40-Jährige hat bereits in der Vergangenheit deutlich gemacht, dass junge Spieler bei ihm eine echte Chance erhalten, wenn sie sich diese mit entsprechenden Leistungen verdienen. Gleichzeitig sollen die Talente nicht nur den Kader auffüllen, sondern perspektivisch zu echten Alternativen für die Profimannschaft heranwachsen.

Gerade angesichts eines eng getakteten Spielplans könnte sich dieser Ansatz auszahlen. Die Nachwuchsspieler sollen im Laufe der Saison ihre Möglichkeiten bekommen und damit gleichzeitig für zusätzliche Breite im Kader sorgen.

Kompany drängte auf Ndiaye-Verpflichtung

Dass der Bayern-Coach den eingeschlagenen Nachwuchsweg aktiv unterstützt, zeigt auch das Beispiel Bara Sapoko Ndiaye. Laut der Sport BILD erfolgte die endgültige Verpflichtung des 18-Jährigen letztlich auf Drängen von Kompany.

Der junge Mittelfeldspieler soll damit nicht lediglich als Perspektivspieler für den Campus betrachtet werden. Vielmehr gehört Ndiaye zu den Talenten, die sukzessive an die erste Mannschaft herangeführt werden sollen.

Für die Münchner bedeutet die Entscheidung zugleich einen bemerkenswerten Strategiewechsel im Transfersommer. Kompany hätte seinen Kader durchaus gerne mit einem weiteren etablierten Spieler verstärkt. Stattdessen setzt Bayern auf Entwicklung.

Brown und Saibari sollen dem Rekordmeister unmittelbar weiterhelfen, während Talente wie Ndiaye ihre Chance erhalten sollen, sich auf höchstem Niveau zu etablieren.

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