DFB-Pokal

Flick deutet Rotation im Pokal an: „Es kann sein, dass wir Wechsel vornehmen“

Hansi Flick
Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Der FC Bayern empfängt morgen Abend (20:45 Uhr, live in der ARD) im Pokal-Achtelfinale die TSG Hoffenheim in der heimischen Allianz Arena. Bayern-Trainer Hansi Flick äußerte sich auf der Abschluss-PK vor dem Spiel über die aktuelle personelle Lage beim FCB und deutete an, dass es durchaus die eine oder Veränderung geben könnte im Vergleich zum Bundesliga-Spiel am vergangenen Samstag in Mainz.

Mit drei Siegen ist der FC Bayern souverän in die Bundesliga-Rückrunde gestartet, nun möchten Hansi Flick und sein Team auch das erste K.o.-Spiel im neuen Jahr erfolgreich bestreiten. Doch die Münchner sind gewarnt, gegen Hoffenheim kassierte man in der Hinrunde eine überraschende 1:2-Heimpleite in der heimischen Allianz Arena.

Flick deutete auf der Abschluss-PK am Dienstag an, dass er personelle Veränderungen vornehmen wird. Allein der verletzungsbedingte Ausfall von Ivan Perisic zwingt den 54-jährigen seine Startelf umzubauen: „Es kann durchaus sein, dass wir einen Wechsel vornehmen.“

Hernandez feiert Comeback

Mit Lucas Hernandez kehrt morgen Abend ein Langzeitverletzter zurück in den Kader des FC Bayern. Laut Flick ist der Franzose aber noch keine ernsthafte Option: „Er wird morgen im Kader sein – step by step. Das heißt aber nicht, dass er spielfähig ist, wenn es eng wird. Er macht aber Fortschritte, es ist aber wichtig, dass er dabei ist. Damit er Spielpraxis bekommt.“

Für Flick zählt nur das Weiterkommen, an die 1:2-Heim-Niederlage in der Bundesliga-Hinrunde gegen Hoffenheim denkt der FCB-Coach nicht mehr: „Wie bei einem Champions-League-Spiel bereiten wir uns sehr gut vor. Wir versuchen dem Team alles mitzugeben, was es erwarten kann. Auf dem Platz muss es die Mannschaft in die Hand nehmen. Ich denke nicht an negative Dinge, gehe es immer positiv an. Wir wollen natürlich nach Berlin.“

Abschließend äußerte sich Flick auch nochmals zu seiner Zeit in Hoffenheim als Sportdirektor: „Es war keine einfache Zeit. Es kann im Leben nicht immer alles zu einhundert Prozent so laufen, wie man das möchte. Man hat sich letztlich gut getrennt. Das ist ein Teil meiner Vita, ich bin damit im Reinen. Meine Berufung ist es, Trainer zu sein.“