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Wegen Corona-Hilfsaktion: UEFA-Boss Ceferin kritisiert die FIFA

Aleksandar Ceferin
Foto: JOHN THYS / AFP via Getty Images

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hat den Fussball Weltverband FIFA für dessen angekündigte Corona-Hilfsaktion kritisiert. Im „ZDF Sportstudio“ äußerte sich der 52-jährige dazu und bezeichnete das geplante Vorgehen als seltsam.

Unter der Woche hatte die FIFA angekündigt notleidenden Vereinen, Spielern Verbänden mit einem Corona-Hilfspaket unter die Arme zu greifen. Der Fussball-Weltverband gab jedoch keinerlei Details bekannt wie konkret und vor allem in welche Höhe man finanzielle Hilfen anbieten wird. Genau dieser Umstand stört UEFA-Boss Aleksander Ceferin, auch die fehlende Abstimmung mit der UEFA ist dem 52-jährigen ein Dorn im Auge.

„Die FIFA-Hilfsaktion ist etwas seltsam“

Gegenüber dem „ZDF Sportstudio“ äußerte sich der Slowene gestern Abend wie folgt: „Die Erklärung der FIFA dazu war, sie wollen es für die nutzen, die es dringend brauchen. Wir sollten dem zustimmen, so dass die FIFA dann entscheiden kann, wer wie viel Geld bekommt. Das ist nach meiner Auffassung etwas seltsam“.

Laut Ceferin braucht es einen klaren und vor allem transparenten Plan wohin, wie viel Geld fließt: „So kann keiner kontrollieren, wohin die Summen fließen. Es braucht strikte Regularien dafür, man kann nicht einfach der FIFA überlassen, wohin die Summen fließen“.

Die UEFA selbst besitze laut dem Verbandspräsidenten 600 Mio. Euro an Rücklagen und wird diese selbst gezielt nutzen in der Krise.