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Neue Hoffnung für den FC Bayern: Wird Havertz günstiger als gedacht?

Kai Havertz
Foto: imago images

Der FC Bayern wird schon seit Monaten mit einer Verpflichtung von Kai Havertz in Verbindung gebracht. Bedingt durch die hohe Ablöseforderung von Bayer Leverkusen scheint ein Transfer diesen Sommer unwahrscheinlich zu sein. Laut dem Transfer-Experten Nicolo Schira könnte der 20-jährige Youngster jedoch günstiger sein als gedacht.

Real Madrid, FC Chelsea, FC Liverpool, FC Arsenal und der FC Bayern, die Liste an potenziellen Abnehmern für Kai Havertz ist lang und vor allem prominent besetzt. Der deutsche Nationalspieler hat durch seine starken Leistungen in den vergangenen knapp zwei Jahren bei zahlreichen europäischen Top-Klubs Begehrlichkeiten geweckt.

Der FC Bayern wagte bereits vergangenen Sommer einen Anlauf, scheiterte jedoch am Veto von Bayer Leverkusen. Die Münchner setzen weiterhin auf Havertz: Gerüchten zufolge soll der offensive Mittelfeldspieler spätestens im Sommer 2021 an die Isar wechseln. Aber auch ein Wechsel kommenden Sommer ist nicht gänzlich ausgeschlossen.

Kostet Havertz „nur“ 80 Mio. Euro?

Vor der Corona-Pause machten Meldungen die Runde, dass Leverkusen bei einem Verkauf von Havertz zischen 100-120 Mio. Euro Ablöse erzielen möchte. Auch wenn Havertz sich zuletzt in Topform präsentiert hat (5 Tore in 4 Spielen), scheint es eher unwahrscheinlich zu sein, dass sich diesen Sommer ein Verein finden lässt, der bereit ist solch eine Summe im Zuge der Coronavirus-Krise zu bezahlen.

Laut dem Transfer-Experten Nicolo Schira könnte die Werkself seine Schmerzgrenze für Havertz, bedingt durch die aktuelle Situation, nach unten schrauben. Demnach wäre man bereit Havertz am Ende der Saison für 80 Mio. Euro ziehen zu lassen.

Auch wenn diese Meldung sicherlich mit Vorsicht zu genießen ist, könnte dennoch etwas dran sein: Grund: Havertz selbst hat zuletzt mehrfach öffentlich betont, dass er bereit ist den nächsten Schritt in seiner Karriere zu gehen, was faktisch bedeutet, dass er mit einem europäischen Top-Klub um Titel spielen möchte. Sollte Havertz im Sommer auf einen Wechsel drängen, geraten die Verantwortlichen in Leverkusen unter Druck.

Zudem: Havertz ist vertraglich „nur noch“ bis 2022 an Leverkusen gebunden. Bayer hat aktuell noch keinen Druck seinen Leistungsträger zu verkaufen. Im Sommer 2021 wird sich die Verhandlungsposition, mit lediglich einem Jahr Restlaufzeit, sicherlich nicht verbessern, siehe Leroy Sane und dessen Lage bei Manchester City.