Der FC Bayern arbeitet schon seit Monaten an einer Vertragsverlängerung mit Leistungsträger David Alaba. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge tendiert der Österreicher zwar zu einem Verbleib an der Isar, dennoch stocken die Gespräche zwischen den Bayern und Alaba.
David Alaba und seine sportliche Zukunft beim FC Bayern sind weiterhin ungewiss. Während sich die Bayern-Verantwortlichen zuletzt alle samt optimistisch gezeigt haben, dass nach Manuel Neuer und Thomas Müller mit Alaba der nächste Leistungsträger seinen Vertrag langfristig in München verlängert, wollte sich der Österreicher selbst nicht öffentlich dazu äußern. Nach Informationen der “Sport BILD” gab es seit knapp vier Wochen keinerlei Gespräche mehr zwischen der Alaba-Seite und den Münchnern.
Eine Einigung ist nach wie vor nicht in Sicht
Die letzte Verhandlungsrunde zwischen den beiden Parteien fand am 14. August in Lissabon, vor dem CL-Finalturnier, statt. Auch wenn das letzte Gespräch positiv verlaufen ist, gibt es laut der “Sport BILD” weiterhin keine Einigung. Die Münchner bieten ihrem Abwehrchef demnach neben einem Grundgehalt von 11 Mio. Euro und weitere 6 Mio. Euro an Prämien. Zu wenig für Alaba, dieser fordert weiterhin 20 Mio. Euro pro Jahr. Derzeit verdient der Österreicher Gerüchten zufolge 15 Mio. Euro.
Während die Bayern ihr Angebot als “fair” betrachten, hat Alaba-Berater Pin Zahavi in den Gesprächen darauf verwiesen, dass die Münchner für das Eigengewächs Alaba keine extreme Ablösesumme wie bei Lucas Hernandez zahlen mussten und dementsprechend mehr finanziellen Handlungsraum hätten.
Wie die “Sport BILD” berichtet, möchte Alaba in den kommenden Wochen Klarheit wie es mit ihm weitergeht. Sollte es zu keiner Einigung und Vertragsverlängerung kommen, möchte der 28-jährige Defensiv-Allrounder eine Wechselfreigabe – für diesen Sommer. Auch wenn ein Abschied von der Isar nicht das präferierte Szenario von Alaba ist, scheint dieses Thema nicht ganz vom Tisch zu sein.

