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Salihamidzic über den Alaba-Vertragspoker: „Wir werden ihm kein Ultimatum setzen“

Hasan Salihamidzic
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Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic hat sich am Montag zur aktuellen Lage rund um David Alaba und dessen ungewisse Vertragssituation geäußert. Der 43-jährige betonte dabei, dass die Münchner dem Österreicher keinen Druck machen möchten bei seiner Entscheidung.

Während es in den letzten Wochen eher ruhig geworden ist rund um David Alaba und seine (stockende) Vertragsverlängerung, haben sich nun die beiden Parteien wieder zu Wort gemeldet. Während Alaba am Sonntag betonte, dass er sich in München „sehr wohl fühlt“ und dies seine Heimat sei, hat sich auch Sportvorstand Hasan Salihamidzic heute zur aktuellen Situation geäußert.

„Wir versuchen ihn zu überzeugen“

Noch vor kurzem hatte Salihamidzic eine „zeitnahe Entscheidung“ in Aussicht gestellt, mittlerweile scheint es jedoch so, als hätten die Bayern-Bosse keine Eile mehr: „David ist unser Spieler und schon zwölf Jahre im Club. Wir werden ihm kein Ultimatum setzen, wir wissen alle, was wir an David haben“.

Besonders interessant: Salihamidzic betonte, dass man Alaba kein Ultimatum setzen möchte, damit hat der 43-jährige indirekt bestätigt, dass die Bayern ihr Vertragsangebot nicht mehr anpassen bzw. nachbessern werden die Entscheidung dementsprechend nur noch bei Alaba selbst liegt. Gerüchten zufolge bieten die Bayern Alaba ein 5-Jahresvertrag mit einem Gehalt in Höhe von 17 Mio. Euro, wobei 11 Mio. Euro fix sind und weitere 6 Mio. Euro in Form von Bonuszahlungen fließen sollen.

Laut Salihamidzic möchte man nach wie vor mit dem 28-jährigen verlängern: „Wir versuchen, ihn zu überzeugen und würden uns selbstverständlich freuen, wenn er in München bleibt“.

Klar ist: Durch das Ende der Wechselperiode haben beide Seiten keinen (zeitlichen) Druck mehr. Alaba kann jedoch ab dem neuen Jahr auch offiziell mit anderen Vereinen verhandeln, was die Ausgangslage sicherlich nicht einfacher macht. Zuletzt machten Meldungen die Runde, dass Juventus Turin großes Interesse an Alaba hätte und einen ablösefreien Transfer im Sommer 2021 forciert.