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Große Klasse auf und neben dem Platz: GQ kürt Goretzka zum „Sportler des Jahres“

Leon Goretzka
Foto: Bernadett Szabo - Pool/Getty Images

Seitdem sich Leon Goretzka im Sommer 2018 den Münchnern angeschlossen hat, ging es für seine Karriere rasant nach oben. Der 25-Jährige nimmt beim deutschen Rekordmeister derzeit eine Rolle ein, die ihm die wenigsten zugetraut hätten. Der Ex-Schalker präsentiert sich als Vorzeigeprofi sowohl auf als auch neben dem Platz. Daher wurde er nun vom Magazin „GQ“ zum „Sportler des Jahres“ ausgezeichnet.

Er ist wohl das Sinnbild eines Vorbilds für zahlreiche Nachwuchs-Kicker. Während ihm auf dem Feld sein Kampfgeist und Siegeswille auszeichnet, beweist er auch neben dem Platz wahre Größe. So zum Beispiel, indem er gemeinsam mit Joshua Kimmich die Initiative „We Kick Corona“ gegründet hat. Hierbei geht es darum, während der Krise soziale und karitative Projekte mit Spendengeldern zu unterstützen. Kimmich und Goretzka eröffneten die Aktion mit einer Spende von einer Million Euro. Im Anschluss schlossen sich zahlreiche Profi-Sportler und Persönlichkeiten der Initiative an. „In dieser schwierigen Zeit etwas zurückzugeben empfinde ich als großes Privileg und Verantwortung zugleich. Verantwortung zeigen wir in diesem Moment alle durch das Tragen einer Maske, indem wir nicht nur uns, sondern auch andere vor Corona schützen“, kommentierte er den Gewinn des Awards.

„Können nicht nur auf dem Platz unsere Zukunft in die Hand nehmen“

Gesellschaftliches Engagement und ein Blick über den Tellerrand zeichnen dem Mittelfeld-Spieler jedoch nicht erst seit Corona aus. So setzte er schon häufiger Statements zu gesellschafts-politischen Themen wie Rassismus oder Gleichberechtigung. „Unsere Verantwortung endet auch nicht, wenn wir die Maske wieder absetzen. Auch bei Themen wie Rassismus, Sexismus, Integration und Inklusion haben wir Verantwortung zu übernehmen. Als Bürger in Deutschland und als Deutsche in der Welt“, so Goretzka. Für den 25-Jährigen ist es nicht genug, ausschließlich auf dem Platz Zeichen zu setzen, sondern möchte seine Plattform als Fußballer nutzen, auch andere wichtige Dinge anzugehen. „Wir können nicht nur auf dem Platz unsere Zukunft in die Hand nehmen, sondern auch auf der Straße und im Netz“, appelliert er an seine Kollegen.