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Hernandez ist die Siegesversicherung für die Bayern in der Bundesliga

Lucas Hernandez
Foto: CHRISTOF STACHE/AFP via Getty Images

Steht er auf dem Platz, gibt es für die Gegner nichts zu holen. Nach gut einem Jahr FC Bayern, kann der Rekordneuzugang Lucas Hernandez auf eine blendende Bilanz in der Fußball Bundesliga zurückblicken. Dabei ist für den Weltmeister von 2018 längst nicht immer alles glatt gelaufen.



Ist Lucas Hernandez für die Münchner noch wichtiger, als vielleicht der ein oder andere denkt? Wirft man einen Blick in die Statistik, so muss diese Frage zweifelslos mit „ja“ beantwortetet werden. In 25 Bundesligaspielen, ging der Franzose mit den Bayern nämlich nie als Verlierer vom Platz. Eine weitere Statistik macht die Bedeutung des 24-jährigen für die Münchner Defensive noch deutlicher.

Stand Hernandez auf dem Platz, kassierten die Bayern lediglich alle 110 Minuten ein Gegentor. Fehlte der aggressive Verteidiger dagegen, trafen die gegnerischen Teams im Schnitt alle 35 Minuten gegen die Münchner. Zwar spiegeln Statistiken niemals die ganze Wahrheit ab, so sind sie in dieser Deutlichkeit auch nicht als Zufall abzutun.

Vom Dauerverletzten zum Stabilisator: Die unglaubliche Wandlung von Lucas Hernandez

Es lohnt sich also einen genaueren Blick auf die Münchner Defensive werfen. Klar ist, dass Hernandez große Teile der Hinrunde sowie das Ende der Ära Kovac verletzt verpasst hatte, was seinen Schnitt erheblich verbessert. Somit konnte Hernandez erst eingreifen, als Hansi Flick das Münchner Spiel deutlich stabilisiert hatte. Daran hatte Hernandez selbst, der nach seiner Verletzung nicht so richtig in Tritt kam, nur einen geringfügigen Anteil.

Doch die Dinge haben sich im Vergleich zur Vorsaison nun deutlich geändert. So ist der Franzose bislang fast schon die einzige wirkliche Konstante in der wackligen Bayern-Abwehr. Mit seiner Bissigkeit, Zweikampfhärte und Schnelligkeit machte er in den letzten Monaten einige Großchancen zunichte. Als Hernandez zuletzt verletzungsbedingt pausieren musste, war sein Fehlen doch deutlich erkennbar. Gut für die Flick-Elf, dass der Ex-Madrilene gegen Stuttgart wieder einsatzbereit ist. Dann kann der Weltmeister von 2018 einmal mehr zeigen, dass die 70-Millionen-Abwehr womöglich doch gut investiertes Geld war.