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Bayern auf Meisterschaftskurs: 3 Erkenntnisse aus dem Freiburg-Spiel

Thomas Müller
Foto: CHRISTOF STACHE/POOL/AFP via Getty Images

Nach der bitteren Pokal-Pleite gegen Holstein Kiel konnten die Bayern in der Bundesliga die Chance nutzen, um ein bisschen davon zu ziehen. Beim 2:1-Erfolg gegen den SC Freiburg lief jedoch auch bei weitem noch nicht alles ideal. Wir fassen zusammen, welche Erkenntnisse die Partie gegen die Breisgauer gebracht hat. 



1. Der FC Bayern kann Bundesliga besser als Pokal

Zumindest in der Bundesliga sind die Bayern wieder auf Meisterschaftskurs, so die wichtigste Erkenntnis für die Bayern an diesem Spieltag. So schafften es die Münchner als einziges Spitzenteam, nach einer engen Partie, auch den Dreier mitzunehmen. Während Leipzig und Dortmund dagegen nicht über ein Unentschieden hinauskamen, verlor Bayer Leverkusen sogar gegen Union Berlin. Demnach haben die Bayern mit 36 Zählern wieder vier Punkte Luft zum ersten Verfolger Leipzig und liegen ganze sieben Punkte vor Leverkusen und dem BVB. Ein Tabellen-Zwischenstand mit dem man nach 16 Spielen sehr zufrieden sein kann und der nicht alle Probleme widerspiegelt, die die Münchner zum Teil hatten.

2. Ein Tor und eine Vorlage: Müller wird zur Lebensversicherung der Bayern

In den letzten Wochen galten immer wieder Robert Lewandowski und Manuel Neuer als die Konstanten während der bayerischen Minikrise. Gegen den SC Freiburg hat jedoch auch Thomas Müller gezeigt, dass auch er zur Lebensversicherungen beim deutschen Rekordmeister werden kann. So riss dieser nicht nur gewohnt viele Kilometer ab, sondern war auch wieder der Mann für die entscheidenden Situationen. So bereitete der 31-Jährige zunächst das Tor von Lewandowski vor, ehe er mit seinem Treffer zum 2:1 selbst für die Entscheidung sorgte. Auch in Anbetracht der kommenden Aufgaben ist es für die Münchner notwendig, neben dem Weltfußballer eine zweite Option in der Offensive zu haben, die ein Spiel jederzeit entscheiden kann. Müller scheint aktuell bereit dazu, diese Rolle zu übernehmen.

3. Lattenglück in der Schlussphase: Bayern-Abwehr nur mit leichten Fortschritten

Nach den vielen Gegentoren in jüngster Vergangenheit, wurde die Defensive der Bayern auch gegen Freiburg auf die Probe gestellt. Von größeren Fortschritten kann man hier jedoch kaum sprechen. Mit Ausnahme des Gegentreffers zum 1:1 ließen Alaba, Boateng, Pavard und Davies zwar lange wenig zu, so wurden die letzten Minuten erneut zu einem Tanz auf der Rasierklinge. So kamen die Freiburger mit einem Lattentreffer und einer weiteren guten Gelegenheit beinahe zum Last-Minute-Ausgleich. Hier zeigte sich erneut, dass die Abwehr der Münchner brenzlige Situationen in der entscheidenden Phase nicht ausreichend verhindern kann. Zwar ist diesmal letztendlich alles gut ausgegangen, so hätte dies (mit etwas Pech) auch anders laufen können.