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Bericht: Nagelsmann-Verpflichtung ändert nichts am Transfer-Sparkurs der Bayern

Julian Nagelsmann
Foto: imago images

Der FC Bayern wurde in den vergangenen Tagen mit einer Vielzahl an neuen Spielern in Verbindung gebracht. Viele davon gelten als sog. „Wunschspieler“ von Neu-Trainer Julian Nagelsmann. Aktuellen Medienberichten zufolge hat sich am Transfer-Sparkurs der Bayern, trotz der Nagelsmann-Verpflichtung, jedoch nichts geändert. Die Münchner sind nicht gewillt im Sommer noch mehr Geld auszugeben.



Knapp 70 Mio. Euro muss der FC Bayern in den kommenden Monaten an RB Leipzig überweisen. Im Gegenzug wechseln Dayot Upamecano und Julian Nagelsmann an die Isar. Stand heute werden die beiden die einzigen „teuren“ Neuzugänge beim FCB bleiben.

Nagelsmann will den Kader nur in der Breite verstärken

Der Pay-TV-Sender „Sky“ hat Anfang der Woche berichtet, dass Nagelsmann im Hintergrund bereits mit Sportvorstand Hasan Salihamidzic in Sachen Kaderplanung aktiv ist. Laut der „Sport BILD“ hat der 33-jährige den Wunsch geäußert den Kader in der Breite zu verstärken. Heißt im Klartext: Die Abgänge von David Alaba, Jerome Boateng, Javi Martinez und ggf. weiteren Spielern sollen nicht durch teure Stars kompensiert werden, sondern vielmehr durch Ergänzungsspieler.

Die Baustellen sind bekannt: Ein neuer Rechtsverteidiger und ein Mittelfeldspieler stehen ganz weit oben auf der Wunschliste der Münchner. Nach Informationen der „Sport BILD“ liegt der Fokus auf ablösefreien Profis und Leihspielern. Lediglich wenn die Bayern selbst Transfereinnahmen durch Spielerverkäufe generieren, würde man dieses Geld wieder in Neuzugänge reinvestieren. Das Problem: Die Verkaufsliste beim FCB ist zwar lang, Spieler wie Corentin Tolisso, Joshua Zirkzee, Michael Cuisance oder Adrian Fein sind jedoch nicht wirklich gefragt.

Kurioserweise hat ausgerechnet Nagelsmann den finanziellen Druck an der Isar durch seine Rekordablöse nochmals verschärft.